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Donnerstag, 23. Mai 2013



ein Sonnenstrahl schafft es durch die Wolken

Es ist sehr ungemütlich, als wir unsere Fahrt am späten Vormittag fortsetzen. Alles ist noch nass und wie im Herbst vom Regen in der Nacht. Bei solchem Wetter können wir das Wohnmobilleben nicht so gut leiden. Aber vielleicht springt der Frühling ja doch noch irgendwann an. Wir fahren dann auf der Route Touristique direkt an der Loire weiter. Ein Sonnenstrahl wirft ein schönes Licht auf die Straße und das Wasser, was ein erfreulicher Anblick ist. Wir befinden uns jetzt im Département d'Indre et Loire.



wir erreichen den Ort Loire

Hinter Loire biegen wir ab in Richtung Bourgueil, weil wir zum Super U wollen. Der Super U ist dann sogar ein Hyper U namens "La Grande" Prairie (mit Anführungszeichen). Am Sonntag ist in Frankreich Muttertag, und so hängen überall Schilder mit Fête des Mères und Bonne Fête Maman. Jede Frau bzw. Mutter würde am Samstag eine Rose geschenkt bekommen, so ist es an den Kassen zu lesen: Spécial Fête des Mères. Votre Hyper U vous offre une Rose. (Wir müssen doch der kollektiven Verblödung entgegenwirken, und so muss das alles hier im Original aufgeführt werden.)



in La-Chapelle-sur-Loire steht diese Kirche



nette Restaurants gibt es entlang der Route Touristique



in Langeais geht es über diese Brücke

Wir sind ganz froh, dass wir uns entschieden hatten, an der Loire entlangzufahren, denn das Loire-Tal ist immer eine Reise wert. Es geht dann für uns über diese prächtige alte Brücke in Langeais, und unser heutiges Ziel ist der Ort Loches, der eines der bedeutendsten mittelalterlichen Ensembles von ganz Frankreich besitzen soll.



welche Pracht



wir erreichen den Ort Azay-le-Rideau

Dann aber erreichen wir den Ort Azay-le-Rideau, der so einen hübschen Eindruck macht, dass wir am liebsten irgendwo anhalten und aussteigen würden. Annette macht schon immerzu Fotos durch die Windschutzscheibe. Und dann sieht Herbert doch tatsächlich ein Schild für einen Wohnmobilstellplatz. Hach perfekt. Der Stellplatz ist direkt vor dem Camping Le Sabot, und es ist auch genug Platz für uns.



alles sieht so heimelig aus hier



vor dem Camping Le Sabot gibt es einen Stellplatz, auf den wir uns stellen

Hier stehen wir also, müssen aber erstmal eine weitere Regenwolke abwarten, bevor wir uns aufmachen in den Ort. Mittlerweile bekommen wir italienische und slowenische Nachbarn auf dem Stellplatz. Der Himmel sieht zwar bedrohlich aus, als wir losgehen, aber so ist der Mai eben. Als erstes finden wir uns am Schloss, dem Château Azay-le-Rideau wieder. Hineinzugehen haben wir aber keine Lust. 



ein Schloss gibt es in Azay-le-Rideau natürlich auch



jetzt wollen wir durch die Gassen von Azay bummeln

Stattdessen gehen wir in die Gassen von Azay. Alles ist so hübsch hier, wenn auch sehr auf Tagestouristen ausgelegt. Die kleinen Dekorationen überall sind so typisch französisch, kein anderes Land versprüht solchen Charme wie Frankreich. Die Häuser sind uralt, aber sehr putzig und heimelig. Unser Weg führt dann zum Fluss, dem Indre, der dem Département seinen Namen gegeben hat.


 


 



wir sind am Fluss Indre, der durch den Ort geht

Es ist sagenhaft, wieviel Wasser der Fluss führt. Aber wen wundert es nach dem vielen Regen der letzten Tage. Das Wasser rauscht wie wild an uns vorbei. Wir laufen ein kurzes Stück am Ufer entlang bis zu einer schmalen Fußgängerbrücke, die uns wieder in die Stadt zurückbringt. Eine Ente ist mit fünf Küken am Ufer, als unser Telefon losgeht. Es ist unser Anwalt, der uns mitteilt, dass der BGH-Anwalt der Gegenpartei die Beschwerde an den BGH zurückgenommen hat. Uff, wieder eine Hürde geschafft. Am nächsten Montag ist ja Schluss, hoffentlich. Wir sind jetzt ganz schwummerig, als wir weiter durch die Gassen laufen. Können kaum mehr an etwas anderes denken. In einem Schaufenster lesen wir, dass morgen ein Flohmarkt auf der Rue de la Gare, der Bahnhofstraße also, stattfinden wird. Und so lassen wir uns in der Touristinformation einen Stadtplan geben. Vielleicht gehen wir ja morgen hin. Denn Flohmärkte sind für Annette ja unwiderstehlich.     



der Fluss führt ziemlich viel Wasser - kein Wunder bei dem vielen Regen



alles ist gemütlich in Azay



wir machen uns auf den Heimweg zum Stellplatz



unsere Tagesroute ca. 46km

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