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Mittwoch, 15. Mai 2013

Es regnet den ganzen Tag ohne Unterlass, zwischendurch sogar so arg, dass wir das Radio nicht mehr hören und es getrost ausschalten können. Am späten Vormittag erreicht uns ein Anruf unseres Anwalts mit folgender Nachricht: Der BGH-Anwalt der gegnerischen Partei hat seinem Mandanten (dem Mistvieh also) eine Frist gesetzt bis zum 21.05. mit der Bitte um Erlaubnis, die Beschwerde an den BGH zurückzuziehen. Sollte sich sein Mandant bis zum 21.05. nicht äußern, so würde der BGH-Anwalt sein Mandat niederlegen. Was nichts anderes bedeutet, als dass die Beschwerde keinerlei Aussicht auf Erfolg hat und sich der BGH-Anwalt nicht vor dem BGH blamieren will bzw. den BGH nicht mit Firlefanz belästigen will. - Die Gegenpartei hatte ja wegen der Nichtzulassung der Revision (im OLG-Urteil) Beschwerde beim BGH eingelegt und die Frist der Beschwerdebegründung läuft am 27.05. ab. Das bedeutet für uns, dass nach dem 27. 05., wenn nichts mehr weitergeht beim BGH, die Bankbürgschaft fällig wird und wir die Kohle endlich bekommen können. Vielleicht sehen wir nach vier Jahren Kampf vor den Gerichten endlich Licht am Tunnel. Heute lesen wir uns auch zum erstenmal das OLG-Urteil gründlich durch, das sich auf immerhin 25 Seiten erstreckt und dessen streckenweises Beamtendeutsch sich schwer lesen lässt. Sofort kommen uns die vielen schrecklichen Erinnerungen der letzten Jahre hoch, das viele Hoffen und Bangen, die vielen Hochs und Tiefs. So einen Prozess wünschen wir niemandem. - Ansonsten werden wir in den nächsten Tagen wohl gen Norden fahren, denn das Wetter bleibt schlecht und kalt. Da lohnt es nicht, auf einem FKK-Camp auszuharren. Und Anfang Juli müssen wir eh in Deutschland sein, wenn das zweite Enkelkind geboren wird. 

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