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Freitag, 03. Mai 2013



hier hatten wir übernachtet

Morgens trödeln wir nicht lange, sondern fahren recht bald weiter. Immer nördlich soll es für uns gehen. Und weil diese Region hier nur ganz spärlich besiedelt ist - die Landkarte ist bis Valdepeñas praktisch weiß - fahren wir auf der Autobahn weiter. Wir gondeln gemütlich dahin auf der Autovía del Sur, der Autobahn des Südens. Unterwegs lauern zwei Stiere am Straßenrand, die uns jedesmal aufs neue gefallen. Auch stehen ein paar richtige Stiere und auch Kühe auf den Wiesen



weiter geht es auf der Autovia del Sur



der Stier lauert schon auf die Vorbeifahrenden



wir müssen durch mehrere Tunnel



Voilà, die Region Castilla La Mancha hat uns

Nachdem wir die Region Castilla La Mancha erreichen, dauert es nicht mehr lange bis zur Stadt Valdepeñas. Als wir abbiegen, sehen wir auch schon die ersten Weinberge, für die diese Region berühmt ist. Es soll die ertragreichste Weinbauregion ganz Spaniens sein, und längst soll keine billige Massenware mehr produzieren werden, sondern würden immer mehr Winzer auf Qualität setzen, so lesen wir.



Holà, Tío Pepe (Onkel Pepe)



als wir die Stadt Valdepeñas erreichen, fahren wir zuerst mal zum Elefante Azul in die Autowäsche

Hach endlich, sagen wir, als wir eine Autowaschanlage sehen. Und sogar von Elefant Bleu bzw. Elefante Azul. Unser Phoenix hat in den letzten Tagen schon schlimm ausgesehen vom Staub des Südens in Salobreña. Dann tanken wir gleich noch bei der Tankstelle nebenan für 1,30 EUR für den Diesel. Die Durchfahrt durch Valdepeñas ist dann recht langweilig, denn die Stadt ist modern und eher nüchtern. Dann aber, wir sind schon fast wieder aus der Stadt heraus, sehen wir eine Windmühle mit Weinfässern davor. Schade, dass wir nirgends halten können, sagen wir uns, aber das können wir dann doch noch. Und zwar hinterm Lidl am Ortsausgang.   



Durchfahrt durch Valdepeñas

Auf eine riesigen Fläche, auf der schon etliche Straßen und auch Parkflächen angelegt sind, aber nichts sonst, und die wohl mal ein Gewerbegebiet werden soll, stellen wir uns. Nach einer Verschnaufpause laufen wir zurück bis zur Windmühle, die von nahem noch gefälliger aussieht als während der Vorbeifahrt. Auch ist der Weg die Avenida del Vino entlang sehr schön, vorbei an den etlichen alten Tonkrügen.



welch herrliches Ensemble als Aushängeschild für diese Weinregion



auf der Avenida del Vino reihen sich die Tonkrüge aneinander wie auf einer Perlenschnur

Als wir wieder daheim sind, steht schon ein weiteres Wohnmobil hinter uns. Es sind Deutsche, die ganz froh sind, dass sie hier nicht allein übernachten müssen. Dann essen wir die Erdbeeren, die wir uns beim Lidl gekauft hatten. Wir hatten ja noch so viel Sahne zum Schlagen. Dann denken wir daran, dass es gestern auf den Tag genau ein Jahr her ist, dass beim OLG München mündlich verkündet wurde, dass wir den Prozess gewinnen werden und das Fahrzeug an den Beklagten zurückgeht. Wieviel Zeit seitdem vergangen ist, und wie pervers es ist, dass wir seitdem noch immer das Geld nicht haben. Als das Urteil Ende Januar 2013 zugestellt wurde, hat der Beklagte ja Klage beim BGH eingelegt, als Nichtzulassungsbeschwerde gegen die Ablehnung der Revision. Er hat dabei Fristverlängerung beantragt, sodass ihm nicht nur ein, sondern drei Monate dafür zur Verfügung stehen. Das einzig Gute dabei ist, dass er dafür eine Bankbürgschaft für 110% der Gesamtforderung hinterlegen musste, er hat die Kohle also. (Andererseits können wir wegen seiner hinterlegten Bankbürgschaft nicht pfänden. Im Grundbuch seiner Eigentumswohnung stehen wir bzw. Herbert aber schon, da sind wir schneller gewesen, hah.) Und die Bankbürgschaft wird fällig, sobald der BGH seine Beschwerde ablehnt. Erfolg hätte er sowieso nur wegen Verfahrensfehlern während der Prozesses. Aber im Grunde will er ja nur Zeit herausschinden.   



unsere Tagesroute ca. 95km

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