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Montag, 27. Mai 2013



montags ist die Boulangerie geschlossen

Das Leben findet für uns heute draußen statt - endlich mal. Ein herrlicher Tag liegt vor uns. Morgens gehen wir zur Boulangerie, um Brot zu kaufen. Dort angekommen, stehen wir vor verschlossenen Türen, denn montags ist die Bäckerei nicht geöffnet. Gehen wir also zum kleinen Supermarkt am Dorfanfang, dem Proxi Super. Eng und klein ist alles dort, aber sie haben ein umfangreiches Sortiment. Auf dem Rückweg gehen wir auch mal in die Touristinformation und wissen jetzt, dass es sich bei der alten Markthalle um den ehemaligen Wollmarkt handelt. Der Weg durchs Dorf ist wirklich schön. Wieder zurück sitzen wir draußen beim Frühstück. Es ist schon richtig heiß zu dieser frühen Stunde.



wir sind im kleinen Supermarkt am Dorfanfang



mit dem Brot geht es durchs Dorf



dies ist ein Nebenarm der Indre



das Café de la Ville hat jeden Tag geöffnet



in der Touristinformation von Montrésor



wir frühstücken draußen

Wir kommen dann auch wieder schnell mit unseren englischen Nachbarn ins Gespräch, die sich wundern, wo wir das Brot herhaben? Der Engländer kann wirklich gut deutsch. Er sagt, dass er als kleines Kind, in 1947, nach Deutschland kam, da sein Vater dort stationiert war. Für fünf Jahre. Und dann nochmal für ein paar Jahre als junger Mann ab 1960. Die beiden sind sehr nette und lustige Leute, und ihr kleiner Jack Russel Hund liegt den ganzen Tag auf dem warmen Asphalt statt auf ihrem (Hundi ist ein Mädchen) Kissen. Als die drei gegen Mittag ins Dorf gehen, schmeißen wir den Generator an und schneiden einander die Haare. Danach wird es auf dem Stellplatz recht laut, denn der Rasen ringsum wird von zwei Männern gemäht. Jetzt sieht alles tiptop hier aus.

Frisch geduscht sitzen wir dann beim Nachmittagskaffee, der heute aber aus einem Cappuccino und einem Tee besteht. Ach, wenn die Sonne lacht, kommen alle Lebensgeister zurück. Unser fauler Nachmittag wird nur dadurch gestört, dass wir schnell mal zur Entsorgungsstation fahren und den Toilettentank leeren müssen. Bei der Gelegenheit füllen wir auch den Frischwassertank auf, was ziemlich lange dauert, denn das Wasser dröppelt nur. Das Abendessen nehmen wir heute natürlich auch draußen ein, mit einer Flasche Alentejo-Wein aus Portugal. Morgen soll es ja wieder aus Eimern regnen, auch wenn wir das heute nicht glauben können und wollen.



auch zum Kaffee sitzen wir draußen



unser Abendessen, Rumpsteak mit Kartoffelecken und Bohnensalat



selbst abends ist es noch schön warm für Abendessen draußen

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