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Montag, 20. Mai 2013

Was soll man schon groß sagen zu einem Tag, der von Anfang bis Ende verregnet ist? Dementsprechend passiert nicht viel bei uns. Aus dem Haus gehen können wir nicht, und man kann auch kaum das Radio hören vor lauter Geprassel auf dem Dach. Nichtsdestotrotz kommt am Nachmittag eine kleine Bimmelbahn entlanggefahren, wie es sie ja mittlerweile in jeder Stadt gibt. Und die Bahn ist rappelvoll mit Leuten. Die müssen aus einer Reisegruppe sein, denn sie sind alle gleichaltrig. Sie müssen doch bestimmt auch nass werden, denn die Seiten der Waggons sind ja offen. Scheußlich, so ein Tag. Wir verbringen unsere Zeit mit Lesen. Herbert liest "Du musst überleben, mein Sohn" von Pin Yathay, ein Buch über die Jahre und das Leben unter den Roten Khmer in Kambodscha. Annette liest "Women in Love" von D. H. Lawrence (David Herbert). Ein Klassiker aus dem Jahre 1916. Eigentlich wollte sie dieses Buch schön gemütlich am Pool von Deveze lesen, so wie letztes Jahr Lady Chatterley's Lover, aber heuer scheint ja einfach alles ins Wasser zu fallen. So trödelt sich der Tag hin, und wir werden noch ganz blöd. Aber auf der Wetterkarte man kann ja ganz Europa nicht mehr sehen vor lauter Tiefs. Nur gut, dass wir dem elendigen Winter entfliehen konnten und Marokko für uns entdeckt haben. Als Überwinterungsland und überhaupt.

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