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Dienstag, 07. Mai 2013



der ganze Platz für uns allein

Wir wollen heute mal einen Ruhetag einlegen. Den haben wir uns doch verdient und es ist auch immer gut, zwischendurch die Eindrücke der vergangenen Tage zu verdauen. Am Morgen sieht es auch gar nicht nach Schönwetter aus, aber schließlich sind wir ja in Spanien, wo doch eigentlich immer die Sonne lacht. Das tut sie kurze Zeit später auch. Jetzt können wir uns mal die Windmühlen aus der Nähe anschauen und losgehen.



wenn keine Mülltonnen da sind, nehmen wir den Müll eben mit (wir schmeißen jedenfalls nie etwas in die Natur)


 



in Campo de Criptana sind die Windmühlen mehr in den Ort integriert (in der rechten Mühle ist die Touristinformation)

Was für eine herrliche Region La Mancha doch ist mit ihren vielen Windmühlen. Wir haben jedenfalls noch nicht genug von ihnen. Jemand auf der Straße spricht uns an und sagt, dass in einer der Mühlen die Touristinformation ist und dass man eine besichtigen kann (wir verstehen sogar, dass man vier von ihnen besichtigen kann). Das würden wir gern wieder tun und zahlen 0,60 EUR Eintritt. Die Windmühle namens El Infante ist dann ganz anders als die gestrige. Schlichter, was aber nicht heißen soll, dass sie schlechter ist. Sie ist mehr im Originalzustand belassen worden. Dennoch könnten wir sofort einziehen, hätten im Zwischengeschoss dann unseren Schlafraum und oben den winzigen Wohnraum. Ach ja . . .



die Mühle El Infante kann man besichtigen



der Fotograf ist immer im Einsatz



alles ist wieder so schnuckelig hier drinnen


 



der Mühlstein . . .



hier oben ist es sehr ländlich

Wir wandeln dann noch eine ganze Weile hier oben durch die uralten buckligen Gassen. Alles bezieht sich hier auf die Mühlen wie zum Beispiel die Taberna a los cuatro vientos - die Taverne der vier Winde. Wir hatten gelesen, dass sich der Ort Campo de Criptana rühmt, der wahre Austragungsort des berühmten Kampfes gegen die Windmühlenflügel gewesen zu sein (wir kennen die Geschichte kaum - nur die Redewendung). Jedenfalls gefällt es uns hier oben sehr und wir sind froh, dass wir heute früh nicht einfach weitergefahren sind.



wir steigen hinab zur Stadt




die Wege sind bucklig und ganz alt



heute mal im Sonntagsstaat



von überall kann man die Windmühlen sehen



immer weiter geht es hinab nach Campo de Criptana

Dann steigen wir hinunter zur Stadt. Die Straßen sind steil und es sind manche Treppen zu bezwingen. Wir landen auf dem Plaza Mayor, schauen uns überall ein wenig um und setzen uns in eines der Cafés auf dem Platz. Ach, es geht uns doch gut, und heute ist auch nicht solche Affenhitze wie gestern. Die Stadt selbst sieht dann gar nicht so übel aus, jedenfalls besser als gestern während unserer Durchfahrt. Nach einem Bummel durch weitere Gassen machen wir uns wieder an den Aufstieg zu den Windmühlen und heimwärts. Auf dem Parkplatz sind wir auch nicht mehr die einzigen; es haben sich Franzosen zu uns gesellt. Die Frau fragt, ob es hier nachts ruhig ist und ob wir auch gerade erst von Marokko zurückkommen? Denn ihr Mann hat unser Wohnmobil an den Radkappen erkannt und sich erinnert, uns irgendwo in Marokko gesehen zu haben. Es ist eben eine kleine Welt, aber das wissen wir ja.



auf dem Plaza Mayor setzen wir uns in eines der vielen Cafés



die Hauptkirche steht auf dem Plaza Mayor



In der Pasteleria La Rosa, die seit 1947 besteht, werden wir dann aber nicht fündig



es gibt mehrere Kirchen in der Stadt



wir steigen wieder hinauf zur Sierra de los Molinos



so viele Treppen sind zu steigen

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