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Sonntag, 05. Mai 2013



die Stiere haben immer so eine exponierte Lage

Ganz spät abends wurde es uns noch richtig laut. Wo kamen nur die vielen LKWs auf einmal her? Es muss wohl daran gelegen haben, dass die Straße, an der standen, parallel zur Autobahn verläuft und sich viele Fahrer die Maut sparen wollen. Na, wir haben es überstanden und sind wieder früh unterwegs. Die Strecke nach Belmonte, unserem nächsten Ziel ist kurz, ganz wie es uns gefällt. Und doch sehen wir auf diesem kurzen Weg wieder einen der prächtigen Stiere.



wir bummeln durch das Dorf Belmonte

Das Dorf Belmonte steht also heute für uns auf dem Plan. Aber einen Parkplatz finden wir hier nicht. Nach vielem Hin- und Herkurven stellen wir uns auf eine der breiten Dorfstraßen und laufen mal los in den Ort. Es war von einem denkmalgeschützten, von einer Burg aus dem 15. Jh. gekrönten musealen Dorf die Rede, umgeben von einem massiven Mauerring, aber während unserer Suche nach einem Parkplatz hat uns Belmonte auf den ersten Blick nicht gerade überzeugen können. Als erstes laufen wir mal hinauf zur Burg, dem Castillo de Belmonte.



mehrere Tore führen in das Dorf



Blick auf das Castillo de Belmonte (15. Jh.)

Es handelt sich um eine Palastburg - Palacio-Fortaleza del Marqués de Villena, Siglo XV. Gell, soviel spanisch können wir alle, dass wir erkennen, dass die Burg aus dem 15. Jh. stammt und dem Marquis von Villena gehörte. Die Burg kann auch besichtigt werden, aber darauf haben wir keine Lust. Wie immer hat die Burg eine großartige Lage, und auch der Blick hinunter aufs Dorf und das Umland ist sehr schön. Wir sehen auch hier und da die ersten der Windmühlen, für die die Region La Mancha berühmt ist. Aber das beste ist, dass es hier oben einen Parkplatz gibt, auf dem wir mit dem Wohnmobil stehen können. Das wollen wir nachher unbedingt tun und auch hier übernachten.



die Burg ist gut erhalten und kann besichtigt werden



Blick auf Belmonte und das Umland



auf dem Plaza del Pilar

Aber erstmal müssen wir ja wieder hinunter ins Dorf. Also was hier denkmalgeschützt sein soll, ist uns rätselhaft. Es gibt zwar manche hübsche Plätze, aber ansonsten ist hier auch ziemlich viel Tristesse, als wäre manches Wohnhaus seit Jahren unbewohnt. Was uns gefällt, sind die vielen Tore, die ins Dorf führen. Es war wohl einst so, dass eine Mauer das Dorf umschloss und man nur durch diese Tore Einlass finden konnte.



das Rathaus steht auf dem Plaza Mayor



noch eines der Tore ins Dorf . . .



. . . und noch eines



Dos panes, por favor (zwei Brote, bitte) - wir sind in der Bäckerei, die in einem ganz unscheinbaren Hinterhof liegt

Als wir zum Wohnmobil zurückgehen, sehen wir viele Leute mit Baguettes bzw. hier heißt Brot ja Pan unter dem Arm. es riecht auch nach Brot und dann sehen wir auch schon das Schild Panadería - Bäckerei. In einen Hinterhof geht es und ganz hinten in der Ecke ist der Verkaufsladen. Ganz bescheiden, aber es ist ein Kommen und Gehen hier. Wir nehmen zwei Brote mit. Dann fahren wir mit dem Phoenix hinauf zur Burg.



hier ist nur die Ausgabe, gebacken wird in einer anderen Räumlichkeit



hier stehen wir jetzt, auf dem Parkplatz an der Burg



hach, in welch schöner Umgebung wir doch wohnen

Ach ja, so lässt sich der Sonntag aushalten. Es geht zwar ein frischer Wind, den wir nicht bestellt haben, aber die Sonne lacht. Nach einem Nachmittagskaffee rappeln wir uns nochmal auf und gehen zu den Windmühlen, die rechts der Burg liegen. Also nicht zu denen auf dem folgenden Foto. Die Mühlen sind doch wirklich putzig und so schön restauriert; man möchte am liebsten gleich einziehen in eine von ihnen. Um 17 Uhr ist die Burg wieder geöffnet für Besucher; in Spanien machen sie ja immer so lange Siesta über die Mittagszeit. Und es kommt auch noch so manches Auto hergefahren, vielleicht als Abschluss eines Sonntagsausflugs. So ein hübsches Plätzchen wie hier hatten wir jedenfalls lange nicht mehr.



da hinten sind schon mal die ersten drei Mühlen



nachmittags laufen wir zu vier weiteren Mühlen und haben dabei diesen Blick auf Belmonte



die kleinen Mühlen sind doch wirklich allerliebst und so schön restauriert



unsere Tagesroute ca. 28km

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