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Dienstag, 22. Mai 2012


auf dem Stellplatz leeren wir noch unsere Tanks

Nach zwei Tagen des Dauerregens sind wir schon ganz lahm und träge. Das Wetter hat uns aufs Gemüt gedrückt; teilweise kam der Regen so arg herunter, dass wir unser eigenes Wort nicht hören konnten. Selbst für heute sieht die Wetterkarte ganz schlimm aus, aber der Regen hört am frühen Morgen auf. Wir überlegen, wo wir als nächstes hinfahren könnten? Nord oder Süd? Jedenfalls auf einen weiteren FKK-Camp, solange noch Nebensaison herrscht. Wir haben noch 15 Campingcheques (mit denen man für 15 EUR pro Nacht auf bestimmten Camps sein kann). Und so kommen wir zu dem Schluss, auf den FKK-Camp L'Eglantiere zu fahren. Den kennen wir von früher her und finden ihn recht beschaulich mit einem hübschen Pool. Und so fahren wir gegen 11 Uhr los; vorher leeren wir noch unsere Tanks. Die Säule, die sich auf dem Stellplatz befindet, scheint nicht mehr angeschlossen zu sein; Wasser kommt jedenfalls keines. Na, das brauchen wir auch nicht.



weiter geht unsere Fahrt gen Süden



wir erreichen die Stadt Auch

Der Himmel sieht bedrohlich aus, als würde es jeden Augenblick wieder anfangen zu regnen. Es bleibt aber trocken. Wir erreichen und durchfahren die Stadt Auch, die einen netten Eindruck macht; besonders die Kathedrale (ist es überhaupt eine?), die über der Stadt thront. In Auch halten wir auch noch beim Carrefour und kaufen ein. Aber es ist sagenhaft, wieviel Autos auf dem Parkplatz stehen. als wäre morgen Feiertag; wir können uns gerade noch in eine entfernte Ecke quetschen. Dann sehen wir auch noch, dass die Ausfahrt mit einer Schranke (2,50m Höhe) versehen ist. Also laufen wir ganz bis zur Einfahrt und schauen, ob wir dort herauskommen. Und gottlob ist dort alles offen, wenn auch eng zu fahren.



über Auch thront die Kathedrale



die Region Hautes-Pyrenées begrüßt uns

Die Region Hautes-Pyrenées empfängt uns mit einer wehenden Fahne, aber nach dem tagelangen Regen sieht alles noch etwas grau aus. Auch sind die Felder arg mitgenommen worden; ganze Schneisen sind hier und da zu sehen, wo die Halme niedergedrückt sind. Welch ein Verlust für die Bauern.



Durchfahrt durch Orbessan



der Himmel wird immer dunkler



hier geht es ab zum FKK-Camp L'Eglantiere

Es sind - wie überall in Frankreich - nette kleine Ortschaften, durch die wir fahren, bis wir hinter Castelnau-Magnoac links abbiegen zum Campingplatz hin. Eine schmale Eisenbrücke führt über den Gers, den Fluss, an dem wir ja die letzten Tage in Fleurance gestanden hatten. Auf Eglantiere begrüßt man uns herzlich, bittet uns aber, für die nächsten zwei Tage auf einem der Wege zu stehen. Denn die einzelnen Stellplätze sind so vom Regen aufgeweicht, dass wir wohl alles kaputtfahren würden. Na gut, das machen wir. Es steht tatsächlich viel Wasser auf L'Eglantiere, das übrigens von Eglantine abstammt, der wildwachsenden Heckenrose, die auf dem Camp im Überfluss wächst. Na, die Sonne, die ab morgen im Überfluss scheinen soll (laut Wetterkarte!), wird schon alles wieder wegtrocknen. Wir freuen uns jedenfalls auf einen schönen Aufenthalt.



über diese schmale Brücke müssen wir



Ankunft auf L'Eglantiere



wir sollen uns mitten auf einen der Wege stellen, weil alles so aufgeweicht ist


unsere Tagesroute ca. 68km

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