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Mittwoch, 19. Februar 2014



ein Blick auf den Parkplatz um 7:30 Uhr morgens

Gestern Abend kurz vor 19 Uhr Ortszeit, es war schon fast dunkel, kamen noch drei Wohnmobile hier auf dem Parkplatz an, die sich ganz nah aneinandergestellt haben. Möchte man so nah zusammenstehen, fragen wir uns, wenn doch der ganze Parkplatz frei ist? Wie die heutigen Wohnmobilisten ticken, wissen wir wirklich nicht. Jedenfalls macht Annette gleich in der Früh ein Foto davon. Die Fahrzeuge stehen nicht mal im Lot. Na ja. Wir fahren dann mit der Yamaha los.



so dicht zusammen stehen die Wohnmobile, die gestern Abend gekommen sind



die Eukalyptusbäume werden geschnitten

Weit ist die Fahrt ja nicht, vielleicht sechs oder sieben Kilometer. Die Eukalyptusbäume werden gerade geschnitten und ein betörend würziger Duft steigt uns in die Nasen. Wie ein ganzer Nadelwald, obgleich Eukalyptus ja Laubbäume sind. Es sind die, bei denen die Rinde immer wie eine zerrissene Gardine aussieht, und die lose am Stamm hängt. Die gibt es hier an der Westalgarve ganz viel. So, und schon biegen wir ab ins 1km entfernte Dorf Pedralva. Ein schönes Schild mit mehreren Piktogrammen steht an der Hauptstraße mit "Pedralva, Aldeia Tradicional" darauf. Traditionelles Dorf. Eine Straße führt in Serpentinen zum Dorf.



hier biegen wir ab zum Dorf Pedralva (Pedralva liegt südlich von Carrapateira)



die Straße windet sich in Serpentinen hinunter zum Dorf



Ankunft in Pedralva



alles ist schön restauriert und die Häuser haben kleine Namensschilder aus Schiefer

Wir staunen dann nicht schlecht, wie gut erhalten die meisten der Häuser erhalten ist. Kleine Namensschilder aus Schiefer hängen an jedem Haus. In manchem wird gerade die Bettwäsche getauscht und Herbert glaubt, dass man die Häuschen wohl anmieten kann. Wir wandeln durch schön gepflasterte Gassen (ist das Schieferboden?) und haben tolle Ausblicke auf das Umland. Es muss eine herrliche Wandergegend hier sein.



auf dem Dorfplatz



dieser Grillplatz mit Backofen ist wohl häufig in Gebrauch



wir bummeln durch die Gassen von Pedralva


 



manches der Häuser sind zu mieten


 



hier befindet sich die Rezeption

Irgendwann kommen wir an das Rezeptionsgebäude, das von innen sehr hübsch dekoriert ist mit Rucksäcken, Wanderstöcken und so weiter. Wir fragen die Angestellte, ob sie ein Prospekt von Pedralva hätte. Sie hat keines mehr, sind alle aus und sie wartet auf neues Material. Wir fragen, ob die Häuschen zu mieten seien? Ja, einige davon könne man mieten. Wir schauen uns dann noch die Räumlichkeiten an. Hier kann man sich in der Gemeinschaft aufhalten; alles ist gemütlich eingerichtet. Fotos hängen an den Wänden, auf denen man sieht, in welch traurigem Zustand die Häuschen vor der Restaurierung waren.



die Gemeinschaftsräume sehen einladend aus


 



alles ist toll restauriert



hier kann man sitzen und hat herrliche Blicke aufs Umland



ein paar Restaurants und Cafés gibt es in Pedralva auch

In einem großen Bogen laufen wir durch das Dorf und kehren dann wieder zurück zur Yamaha. Jetzt fahren wir noch nach Carrapateira hinein und zum Minimercado Irene, wo wir Hundefutter kaufen wollen. Aber sie haben dort keines, nur welches für Katzen. Schade. Als wir dann auf die Straße zum Praia da Amado abbiegen, steht eine große Herde Kühe auf der Weide. Mit Kuhhirt und zwei Hunden. Dann sind wir wieder daheim, aber die Luft ist heute ziemlich kalt, sodass wir nur bis halb drei draußen sitzen können. Die Wohnmobile stehen immer noch so dicht an dicht da. Na, wenigstens haben Einbrecher keine Chance, denn sie bekommen ja die Eingangstüren nicht auf, ha ha. Um halb vier schauen wir uns die Biathlonstaffel im Fernsehen an und machen es uns an Bord gemütlich. Abends fahren die Wohnmobile weiter.



bevor wir daheim sind, fahren wir noch zum Minimercado Irene in Carrapateira

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