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Sonntag, 23. Februar 2014



ein Blick auf den Parkplatz von Praia da Amado

Gestern muss sich Herbert wohl den Ischiasnerv eingeklemmt haben, denn er kann nurmehr humpeln und quält sich damit herum. Und so haben wir gestern nichts unternehmen können. Aber auch heute kann er nicht richtig gehen, und dabei wollten wir heute mal auf einen der Berge gehen, die die Bucht von Praia da Amado einrahmen, und mal ein paar Fotos von oben machen. Aber an eine Wanderung ist nicht zu denken mit Herberts Ischias.



die Wolken werfen Schatten auf die Berge

Heute geht auch wieder ein ungeheuerlicher Wind, der unseren Phoenix immerzu anschiebt und klingt, als wären wir in Sibirien. Um 15 Uhr sind wir mit unserem Nachmittagskaffee fertig, und dann denkt Annette, dass sie doch auch allein auf den Berg gehen könnte. Herbert zeigt ihr, wo sie entlanglaufen muss und dann zieht sie los. Vorbei am unteren Parkplatz, wo eine Schotterstraße mit rotem Lehm entlangführt. Nach ein paar hundert Metern kommt eine sumpfige Stelle, als hätte es hier tagelang geregnet. Dann kommen noch zwei solcher Stellen, denen Annette aber weiträumig ausweicht. Überall sind auch Hufspuren von Kühen und Schafen zu sehen.

Dann geht es den Berg hinauf. Ein schmaler Weg führt am Grat entlang. Auch hier waren wohl schon viele Schafe unterwegs, denn alles ist plattgedrückt von ihren Hufen. Zum Glück, denn es ist schwierig genug zu gehen. Von oben sieht die Strandbucht natürlich ganz anders aus. Als kleinen Punkt kann Annette ihren Herbert an der Tür stehen und winken sehen. Huhu, sie winkt auch zurück. Dann ist sie an der höchsten Stelle am Berg angelangt und muss erstmal den Blick auf den Atlantik, den Strand und die umliegenden Berge genießen. Hach, wie das guttut. Die Sonne bzw. die Wolken werfen Schatten auf die Berge, was toll aussieht. Den Rückweg tritt Annette vom Berg aus in Richtung Strand an, auch wenn es hier recht steil zugeht. Aber dieser Weg ist deutlich kürzer. Über den Strand geht sie heimwärts, und es ist ja auch gerade Ebbe, sodass ihr die Wellen nichts ausmachen. Morgen werden wir aber weiterziehen müssen, denn uns gehen die Vorräte aus. -- Abends um kurz vor 19 Uhr Ortszeit fängt es ganz schrecklich an zu regnen wie aus dem Nichts. Auch kommt ein irrer Sturm auf; wir können gerade noch rechtzeitig die Fernsehantenne einfahren.



Praia da Amado von oben

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