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Mittwoch, 23. Dezember 2015



wir verlassen Ferragudo

Ohne die Wolldecken wäre es in der Nacht nicht gegangen, und jetzt am Morgen ist der Himmel schon wieder so grau. Kommt der Winter jetzt etwa doch? Wir trödeln auch nicht lange herum, sondern fahren nach dem Frühstück los. Wieder hintenrum über Sesmarias nach Lagoa, wo wir noch allerletzte Einkäufe beim Aldi machen. Nichts mehr für Weihnachten, sondern als Proviant an Bord. Die Weihnachtstage sollen auch unsere letzten Tage in Portugal sein; Annettes Geburtstag und Silvester wollen wir schon in Andalusien verbringen. Jetzt fahren wir auf den Stellplatz "KM64", wo wir ja vor kurzem schon mal waren. Der Betreiber erkennt uns auch gleich wieder. Er fragt uns, ob er uns beim letztenmal eigentlich das Welcome Pack gegeben hatte? - Ähm, Sie hatten uns ein paar Orangen gegeben. - Oh no, sagt er, geht weg und bringt uns eine Broschüre, "Motorhome in the Algarve". Außerdem zwei Lesezeichen, einen Magnet und einen Aufkleber. Wir richten uns dann erstmal häuslich ein.



wir fahren wieder hintenrum über Sesmarias



ihr beiden Racker, die Straße gehört aber nicht euch allein


 



wir wollen auf dem Stellplatz KM64 die Feiertage verbringen

Es folgen Stunden, die wir mit Fleißigsein verbringen. Annette macht die Wäsche, Herbert baut das Gerüst für 2016 für die Webseite, was immer viel Arbeit ist und nicht nur ein Knopfdruck. Irgendwann haben wir Zeit und können auf einen Kaffee draußen sitzen. Wir schauen uns mal die Broschüre an und merken, dass sie genau mit dem Artikel der neuesten Ausgabe der Portugal News zu tun hat. Man hat in der Algarve ein Netzwerk von 22 Campingplätzen und Stellplätzen eingeführt, die nun zusammenarbeiten. Man hätte die Bedeutung und Wichtigkeit des Wohnmobilreisens in der Algarve erkannt. Gerade im Winter, die eigentlich Nebensaison ist. Es war ein langer Zeitungsartikel, der die Chancen und negativen Punkte, die die Wohnmobilisten mitbringen, auflistete. Na, jedenfalls sind unter den 22 Plätzen auch 6 Stellplätze darunter, auch der KM64. Viele weitere Plätze hätten sich beworben, die aber den Mindestanforderungen an Komfort und Sicherheit nicht entsprochen hätten. Und so ist der Stellplatz neben der Marina von Praia da Rocha nicht dabei, ebenso wenig der in Lagos und in Quarteira und viele weitere. Wir werden die Broschüre mal aufheben, und den Zeitungsartikel auch. Wir stehen hier übrigens mit 4 weiteren Wohnmobilen zusammen, alle aus England. Abends wird es wieder ziemlich kalt.



eine Schaf- und Ziegenherde zieht direkt an unserem Platz vorbei (durch den Drahtzaun fotografiert)



solche Beine hat, wer viele Wege zu Fuß geht



diesmal stehen wir quer auf dem Platz mit mehr Sonne, aber ob uns das Christkind da hinten auch findet?



unsere Tagesroute ca. 24km

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