d18.jpgd14.jpgd19.jpgd04.jpgd10.jpgd01.jpgd06.jpgd02.jpgd21.jpgd13.jpgd07.jpgd11.jpgd08.jpg

Dienstag, 15. Mai 2018



wir kraxeln hinauf zur Festung von Evoramonte

Ein neuer Tag. Morgens sehen wir, dass wir hier in Evoramonte zu fünft stehen. Fünf Wohnmobile. Dieser Parkplatz muss wohl irgendwo gelistet sein, sonst hätten nicht so viele Leute hergefunden. Ist also auch kein Geheimtip mehr. So gesehen könnte man dann auch jeden Supermarktparkplatz als Wohnmobilstellplatz in allen möglichen Foren listen. Na ja. Trotzdem war die Nacht gut, und es ist heute früh auch nicht so kalt bei 14°C um 7 Uhr Ortszeit. Wir lassen den Tag gemütlich angehen, haben keine Eile. Bevor wir weiterfahren, wollen wir auch noch hinaufkraxeln zum Castelo de Evoramonte. Da oben befindet sich ja nicht nur die Festung, sondern ein kleines Dorf, und es scheinen auch noch genügend Leute da oben zu wohnen, denn immer wieder mal fährt ein Auto hinauf und hinunter. Gleich am Parkplatz gibt es eine extrem steile alte Straße, die hinaufgeht. Es ist eine Einbahnstraße, die nur in Abwärtsrichtung zu befahren ist. Die kraxeln wir jetzt hinauf und sind dann am Fuße der Festung. Alles schön restauriert, viel vielen Zinnen und alles. Manche der alten Häuser sind verfallen, aber an den Blumentöpfen und der Wäsche auf der Leine sehen wir, dass noch manches Haus bewohnt ist. Wir laufen die Rua de Santa Maria entlang bis zur Kirche. Es gibt einen Laden, der Honig und Wein und Olivenöl und dies und das verkauft. Dann noch ein Gästehaus mit schöner Dachterrasse. Da werden wohl die beiden Frauen übernachtet haben, die gestern am späten Nachmittag auf unserem Parkplatz mit ihren Fahrrädern angekommen waren und deren Sack und Pack dann von einer Einheimischen im Auto abgeholt und hinaufgebracht wurde nach Evoramonte. Es ist ein beschauliches kleines Dorf in toller Lage so über dem ansonsten flachen Land. Als wir wieder bei uns am Platz sind, beschließen wir, heute gar nicht mehr weiterzuziehen, sondern einfach hier den Nachmittag und noch eine Nacht zu verbringen. Denn haben wir nicht alle Zeit der Welt? Kurz nach Mittag laufen wir hinunter ins Dorf, weil wir Brot brauchen. Wir könnten bei der Gelegenheit auch noch auf einen Kaffee irgendwo einkehren. Aber dann laden wir im O Emigrante auf einen Salat und sitzen da schön im Schatten. An den Nachbartischen Franzosen und Holländer. Wir tun anschließend noch ein paar Schritte durchs Dorf, das wirklich beschaulich ist. Wieder oben bei uns am Platz rollen wir die Markise aus und lassen es uns gutgehen. Es ist eine Ruhe hier, bis auf das Bimmeln der Glocken um die Hälse der Schafe weiter unten im Tal.


 


 



weite Blicke übers Land


 


 



auf der Rua de Santa Maria



vieles ist schön restauriert



auf der Rua de Santa Maria



dieses hübsche kleine Gästehaus gibt es hier



und hier das Castelo, das über allem thront



der Alentejo ist beschaulich und ländlich


 



wir begeben uns in einem großen Bogen auf den Rückweg



der Rückweg auf der normalen Straße



wir gehen hinunter ins Dorf



Einkauf im Dorfladen



eingekehrt ins Restaurante O Emigrante



alle wollen im Schatten sitzen



wir tun noch ein paar Schritte durchs beschauliche Evoramonte



die Zitronen wachsen in den Himmel



Dorfidyll



unser Nachmittag

back       |      next