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Montag, 14. März 2016

Wir fahren auch heute wieder in die Stadt und wollen die Brille nun langsam bestellen. Bei Apollo finden wir dann die eine Fassung, die Annette ganz gut fand, nicht mehr. Wir haben auch die Kamera wieder vergessen, auf der entsprechende Fotos gewesen wären. Niemand kann uns helfen; das Personal von Samstag ist nicht da. Gehen wir also zu Fielmann, wo wir nun endlich die Brille bestellen. Und alles nur, weil bei der alten Sonnenbrille das eine Glas zerkratzt ist und es sich nicht lohnt, in die alte Brille noch zu investieren. Die Dioptrien bleiben ja die gleichen, und die neuen Gläser kosten dann schlappe 433 EUR. Zusammen. In Rosenheim hat sie damals für 1 Glas 280 EUR gezahlt. Als wäre hier wirklich alles günstiger. So wie für den Herbert beim Zahnarzt. Wir setzen uns dann noch ins Exepresso, aber draußen in die Sonne. Mit roten Decken auf dem Schoß. Schade, dass wir keine Kamera dabeihaben. Dann sind wir wieder daheim. Es kommt ein Anruf von der Rostocker Maklerin: Der Mietinteressent fragt, ob noch Instandhaltungsmaßnahmen für die Wohnung geplant seien? Ob der Fußboden noch ausgetauscht würde, und die Küche ginge für ihn gar nicht. Wie, Moment mal. Was ist mit der Wohnung? Wieso erfährt Annette erst jetzt davon? Wieso wurde die Wohnung vom Maklerbüro als "neuwertig und modernisiert" beschrieben und die Kaltmiete so hoch gesetzt, wenn sie jetzt in vermeintlich so schlechtem Zustand ist? Wieso hat man die uralten Fotos von vor 8,5 Jahren genommen, wenn der jetzige Zustand ganz anders ist? (Annette hatte zwei alte Fotos und den Grundriss geschickt, damit sich die Maklerin mal ein Bild machen konnte, und ob sie den Auftrag annimmt.) Wieso schreibt der jetzige Mieter: "Ich denke, die Wohnungsübergabe wird schnell und zu Ihrer Zufriedenheit am Monatsende vonstatten gehen. Ich habe sehr gern hier gewohnt, aber Wohneigentum ist in der heutigen Zeit wichtig . . ." Irgendwas stimmt doch hier nicht. Das passt doch alles nicht zusammen. Annette sagt, dass sie den einen Interessenten nicht mehr will, dass sie ein ungutes Gefühl hat, wenn es gleich schon am Anfang so losgeht. Die Schufa fehlt ja eh immer noch; von den anderen Interessenten liegt längst alles vor. Eines wissen wir jetzt: Wir werden die Wohnungsvermietung in Zukunft wieder selbst in die Hand nehmen.

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