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Dienstag, 08. März 2016



gestern kam ja doch einiger Schnee herunter

Am Morgen kommt eine Nachricht von unseren schwedischen Freunden Yvonne und Ingemar herein. Annette sagt: Rate mal, wer uns geschrieben hat. Von denen wir lange nichts gehört haben. - Da muss Herbert lange raten, so viele Emails, wir wir immer bekommen. Die beiden Schweden schreiben, dass sie seit September auf Sizilien sind, wo es ihnen sehr gefällt. Sie schreiben, dass sie zurückkommen werden und dass es für sie nächsten Winter nach Kreta gehen wird. Sie bedanken sich für den Tip mit Sizilien. Die beiden haben immer so einen herrlichen schwedischen Akzent, den man sogar im geschriebenen Wort heraushören kann. Wir sitzen dann beim Frühstück und wollen anschließend in die Stadt fahren. Herbert will zum Arzt und auch auf das Tablet die neuesten Karten von Sygic, dem Navigationssystem, draufspielen. Karten von Griechenland. Das wollen wir übers Internet der Stadt tun.



wir sind im eXepresso Café am Exerzierplatz von Pirmasens

Dann sitzen wir im Auto auf dem Parkplatz vom Messegelände. Guck' mal, sagt Herbert, und hält Annette das Tablet vor die Nase. Es ist eine Nachricht  der Maklerin aus Rostock. Mit einem Mietantrag für die Rostocker Wohnung. Komplett mit Selbstauskunft, Arbeitsvertrag, Schufa-Auskunft, Gehaltsnachweisen. Der Mietinteressent kommt von auswärts, von Ribnitz-Damgarten, und wohnt derzeit noch bei seinen Eltern. Daher könnte er sofort per 1. April einziehen. Er ist sehr jung. Bei Ribnitz-Damgarten muss Annette an ihre Studienfreundin denken, die auch aus Ribnitz war. Als Annette im Frühjahr 1994 ihr Studium beendet hat, war der Mietinteressent noch nicht mal geboren. So einen jungen Mieter wollte sie eigentlich nicht, aber vielleicht ziehen ältere Leute auch nicht ins Dachgeschoss (2. OG). Der jetzige Mieter war bei Einzug auch nur 25 Jahre alt. Überleg' mal, sagt Herbert, in der Branche, in der er arbeitet, muss er gut repräsentieren. Muss jeden Tag in Schlips und Kragen und Anzug erscheinen, da kann er kein gepiercter tätowierter Typ sein. Auf dem Foto (vom Ausweis) sieht er doch auch ganz solide aus. Ja, stimmt eigentlich. Annette will sich die ganzen Unterlagen heute Abend in Ruhe durchlesen. Jetzt gehen wir erstmal zum Arzt, wo es wie immer eine Ewigkeit dauert, und gehen dann mal ins eXepresso Café, am Exerzierplatz, dem Exe, wie er bei den Einheimischen heißt. Dieses Café hat in 2016 als alleinige Rösterei in Deutschland, die Goldmedaille für ihren Biokaffee gewonnen. Schon zum viertenmal. Stand alles im Käseblatt. Jetzt sitzen wir bei erstklassigem Espresso und schauen uns überall um. Das Café ist in einem Pavillon und hat auch eine tolle Architektur. Schade nur, dass wir heute die neue Kamera vergessen haben und nur die olle Canon Ixus dabeihaben. Die Batterie geht nach dem ersten Foto hier drinnen aus. Also das eXepresso wird unser Lieblingscafé in Pirmasens, das wissen wir jetzt schon.

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