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    Freitag,  01. August 2008
     



Ortsanfang von Luarca

Von Foz geht es in der Früh weiter auf der N634 Richtung Gijón. Irgendwann sehen wir ein Schild an der Hauptstraße, das auf eine Sehenswürdigkeit hinweist. Wir biegen ab und es geht in den Ort Luarca. Es werden viele Parkplätze ausgeschildert, aber wir mit dem dicken Wohnmobil müssen etwas außerhalb parken. Was aber nicht weiter tragisch ist.


Wir machen uns stadtfein und auf in die Stadt. Je näher wir ins Zentrum kommen, desto schöner wird die Stadt. Sie ist von einem Fluss durchzogen, der am Hafen ins Meer mündet.



die Hafenmeisterei



im Fischereihafen



kleine Reparaturarbeiten

Am Hafen entdecken wir Aktivitäten in einer Halle. Bei näherem Hinschauen sehen wir, dass es sich hier um eine Auktionshalle handelt. Viele Kisten mit Fisch sind schon am Boden aufgestellt. In jeder Kiste liegt ein Zettel mit Gewicht und Name des Fischs sowie Barcode. Eine Viertelstunde später beginnt die Auktion und wir sind gespannt, wie diese wohl abläuft?



auf der Fischauktion

Jeder Mitbietende hat ein kleines Funkgerät in der Hand. Der Auktionator hat ein Lesegerät, mit dem er den Barcode der jeweiligen Kiste einscannt und alle Daten mit dem Startpreis auf der Tafel angezeigt werden. Dann beginnt der Preis auf der Tafel rückwärts zu zählen. Und derjenige, der den Fisch ersteigern will, löst mit seinem Funkgerät den Stop aus. Nun erscheinen der Name des Bietenden sowie der Endpreis auf der Tafel. (Bei den Calamari im Bild war der Anfangspreis 22 EUR.) Wir hatten nie gewusst, dass hier preislich von oben nach unten geboten wird. Also muss man hier gute Nerven haben, um nicht zu teuer einzukaufen.



die Anzeigetafel der Auktionshalle



die Eisenbahnbrücke Ferrol - Gijón

Wir fahren weiter und sind bei der heutigen Hitze gestresst. So große Entfernungen sind wir in letzter Zeit gar nicht mehr gewöhnt. In einem Dorf biegen wir zum Strand ab. Die Straße wird aber dann so eng, dass gar kein Gegenverkehr vorbeikommen kann. Vor uns sehen wir einen Italiener, der verzweifelt versucht, mit seinem Wohnmobil auf der Straße zu wenden. Wir stellen uns in eine Kurve, damit er etwas mehr Platz bekommt. Er ist fast an uns vorbei, als er mit seinem Heck unser Wohnmobil fast anstößt. Annette ruft STOP. Herbert will nun zurücksetzen um noch etwas näher zum Straßenrand zu fahren. Aber der Italiener fährt einfach weiter und schon haben wir einen Kratzer an unserem Fahrzeug. Wir einigen uns darauf, dass er uns 20 EUR für den Schaden gibt. Statt aber nun wie der Italiener auf der Straße zu drehen, nimmt Annette die Pflöcke eines Wiesenstücks heraus. Herbert fährt kurzerhand auf diese Wiese und kann dort drehen. Aber der Schreck steckt uns noch abends in den Knochen. Wir bleiben auf der Autobahn und lassen Gijón links liegen und sind froh, als wir später die Stadt Villaviciosa erreichen für die Nacht.



unsere Tagesroute 189 km

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