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Sonntag, 04. Juni 2017



wir sind auf dem Weg nach Palékastro

Morgens finden wir immerhin noch fünf Mücken, die auch nachts nicht zu überhören waren. Das ist halt der Nachteil (der einzige), wenn man im grünen steht. Vielleicht hätten wir die Spinne behalten sollen, die hätte die Mücken dann vertilgt. Wieder kommt die Sonne am frühen Morgen in aller Pracht. Bevor es zu heiß wird, wollen wir heute mal in den Ort, nach Palékastro, gehen. Um halb zehn gehen wir los durch den Olivenhain und immer der Nase nach. Es sind nur gut 2km bis ins Dorf, wo wir als allererstes mal ein Brot kaufen. Am Brotregal steht auf griechisch und englisch, dass sie erst wieder am Dienstag frisches Brot bekämen und dass der Laden aber geöffnet sei. Das heutige ist aber frisch von heute. Haben die Griechen also morgen auch Feiertag, Pfingstmontag? Wir bummeln dann ein wenig durch das Dorf, das uns schon vorgestern bei der Durchfahrt ganz gut gefallen hatte. Noch nicht so touristisch, noch recht authentisch. Außer der kleinen Kirche, an der wir auf dem Hinweg vorbeikamen, gibt es noch eine ziemlich große mitten im Dorf. Die Cafés und Tavernen sind gut besucht. Siehste, das sind die armen Griechen, von denen in den Medien immer die Rede ist, sagen wir uns dann immer. Wir setzen uns dann auch in eines der Cafés und lassen den Ventilator Frischluft heranwehen. Als wir dann weiter durch das Dorf marschieren, sehen wir in einer der Tavernen ein Bücherregal, wo man Bücher tauschen kann (Book Exchange - steht sogar dran). Annette schaut mal, ob überhaupt ein paar gescheite Bücher dabei sind. Oh ja, und sie will nachher gleich noch einmal ins Dorf gehen, denn immerhin hätten wir schon fünf Bücher zum Tauschen. Um 12:10 Uhr sind wir wieder daheim und Annette geht gleich mal retour, denn das würde ihr jetzt zu schwerfallen, erst übermorgen oder so zu tauschen. Als sie wiederum um 13:05 Uhr zurück ist, geht sie ins Meer und Herbert blättert gleich mal durch die Bücher und bleibt gleich hängen bei "Gestohlene Jahre" von Paul Hill. Hach, was für eine angenehme Art, den Pfingstsonntag zu verbringen. Es geht auch eine leichte Brise, was wohl der Grund ist, dass dieser Strand bei Surfern so beliebt ist. Spät am Nachmittag rollen sechs Wohnmobile hier an. Alles Franzosen, die zu einer geführten Reise gehören. Sie alle haben ein Schild vorn in der Windschutzscheibe mit "f.f.c.c. Grèce- Crete" darauf. Sie alle stellen sich auf den Parkplatz, wo wir gestern die Teppiche gespült hatten. Puh, so viele Wohnmobile. So viele wie in diesen zwei Wochen hatten wir ja im ganzen letzten Sommer nicht gesehen auf der Insel. Schlimm, wenn Kreta zum neuen Trend in Sachen Wohnmobilismus wird.



nach etwa 2km kommt Palékastro schon in Sicht



der Schlüssel zu dieser Kirche hängt an einem Nagel im Türrahmen



dies ist die Hauptkirche von Palékastro



ein frisches Brot


 



und schon sitzen wir wieder in einem Café



die Cafés und Tavernen sind heute gut besucht



Palékastro ist ein beschauliches Dorf



diese Bücher haben wir uns ins Haus geholt



am späten Nachmittag fallen die Franzosen hier ein

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