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Dienstag, 20. Juni 2017



wir verlassen Frangokastello

Der Wind artete in der Nacht noch zu einem Sturm aus, sodass wir mitten in der Nacht noch zu dem Parkplatz am Kastello gefahren sind, uns vor das Denkmal und die dahinterliegende Taverne gestellt haben, wo es etwas windgeschützter war. Irgendwann in den frühen Morgenstunden ließ der Sturm dann nach, baut sich aber während unseres frühen Frühstücks wieder auf. Heute wollen wir eh weiterziehen, und so sind wir schon um 7 Uhr auf der Piste. Immer weiter gen Westen bis kurz vor Chóra Sfakíon, wir es nordwärts geht und in etlichen Serpentinen die Berge hinauf. Und immer, wenn wir denken, jetzt müssten wir doch eigentlich ganz oben angekommen sein, geht es noch immer weiter hinauf. Als wir ganz oben ankommen, zeigt das Thermometer für draußen bloß 16°C an. Huch, das sind wir ja gar nicht mehr gewöhnt. Wir schließen sogar die Seitenfenster.



wenn jemand in Annettes Pension absteigen will - immer gern



immer wieder stehen Ziegen oder Schafe auf der Straße



wir schrauben uns in etlichen Serpentinen in die Berge



ein letzter Blick zurück auf die Südküste



es geht vorbei an der Imbros-Schlucht



es geht durch ein paar Tunnel

Es geht durch einige Bergdörfer und auch vorbei an mehreren Eingängen der Imbros-Schlucht. Es geht auch durch das Dorf Imbros. Immer wieder stehen Ziegen oder Schafe auf der Straße, die sich an uns nicht stören. Sie haben zur Zeit ganz lange zottelige Wolle, richtige Zottelböcke sind sie; vielleicht lässt man sie jetzt extra dran, damit sie sich nicht die Haut verbrennen in der Sonne. Und die Nächte können schon auch kalt werden. Nach vielen Kurven, die uns durch Landschaften führen, die uns immer wieder überwältigen können, stoßen wir auf die New National Road, fahren westwärts in Richtung Chaniá und folgen der Beschilderung zum Flughafen. Wir wollen zu einem unserer Lieblingsplätze der Insel - auf die Halbinsel Akrotíri. Wobei Akrotíri ganz allgemein Halbinsel heißt. Wir wollen nach Stavrós. Vorher müssen wir noch einen Großeinkauf machen beim Lidl und auch beim Chalkiadákis, wo wir Fleisch und zuckerfreie Limonade kaufen. Beladen wie die Esel erreichen wir die kreisrunde Badebucht von Stavrós, wo wir schon mit dem schlimmsten rechnen, nämlich mit etlichen Wohnmobilen. Aber es ist nur ein einziges da, Leute aus Österreich, mit denen wir gleich mal ins Gespräch kommen. Sie sind jetzt seit sechs Wochen auf der Insel, machen sich ganz bald auf den Heimweg. Wir gehen anschließend ins Wasser, und sobald der Fahrzeugschatten groß genug ist (hier geht nämlich auch ein ziemlicher Wind, bei dem unsere Markise verrecken würde), sitzen wir draußen auf der richtigen Seite und lassen es uns gutgehen. Kaffee und Kuchen und Süßkirschen. Später Frikadellen und Wein.


 



Ankunft an der Nordküste - auf der Neuen Nationalstraße



ein Blick in den Hafen von Soúda



und plötzlich im Großstadtgetriebe



ein Blick auf die wunderbare Stadt Chaniá



auf Akrotíri gibt es herrliche Strände



Ankunft in Stavrós



und plötzlich ist der Abend da

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