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Samstag, 17. Juni 2017



Durchfahrt durch Mýrthios, das direkt oberhalb von Plakiás am Berg klebt

Eigentlich wollten wir noch ein paar mehr Tage hier in Plakiás verbringen, aber die letzte Nacht wurde uns der Aufenthalt so vergrätzt, dass wir heute früh Reißaus nehmen. Gestern spät am Abend fand hier in einer der Strandbars Live Music statt, was ja im Grunde noch nicht schlimm ist. Aber später in der Nacht kamen immer mehr Autos und fingen an zu hupen und wie die Wilden hier hin- und herzurasen, denn die Straße, an der wir stehen, die parallel zum Strand verläuft, ist anscheinend die einzige auf der ganzen Insel, die auf 1km keine Kurven hat. In den anderen Nächten fuhren hier auch immer Motorräder ohne Schalldämpfer und gaben sich Wettrennen hin, bis sie es endlich leid waren. Und da heute Samstag ist, können wir uns gut vorstellen, dass der heutige Abend ähnlich wie gestern aussehen wird. Also stehen wir früh auf, packen alles zusammen und fahren gegen 7 Uhr los. Dieses Plakiás hatte uns dennoch ganz gut gefallen, ein netter kleiner Ort an der Südküste und dem Libyschen Meer.



ein letzter Blick auf Plakiás



es geht wieder durch die Berge



wir erreichen Selliá

Wir schrauben uns die Serpentinen und die Berge hinauf, durchfahren die Bergdörfer Mýrthios und Selliá und Rodákino und noch dieses und jenes weitere Dorf, haben von oben tolle Ausblicke aufs Meer und letzte Blicke auf Plakiás, bis wir nach einer gefühlten Ewigkeit schließlich Frangokastello erreichen, obwohl Frangokastello allerhöchstens 15km Luftlinie von Plakiás entfernt ist. Aber die Kurven ziehen sich halt endlos hin. In Frangokastello fahren wir schnell noch zum INKA, kaufen ein Brot und stellen uns dann in die Nähe des Kastells. Hier waren wir im letzten Jahr ja auch, und der Blick auf den Strand ist von hier oben einmalig. Der Strand selbst ist auch grandios, feinsandig und lagunenartig. Hier auf der Westhälfte der Insel werden die Strände sowieso immer besser; faustgroße Steine muss man hier mit der Lupe suchen. Wir lassen den Vormittag gemütlich angehen und packen dann die Strandtasche und gehen an den Strand. Denn im Gegensatz zu Plakiás, wo wir immer zwischen Strand und unserem Platz pendeln konnten, führen hier mehrere Stufen hinunter zum Strand. Also bleiben wir lieber gleich den ganzen Tag unten. Die Strandliegen mit Sonnenschirm kosten 5 EUR wie im letzten Jahr. Das Wasser ist herrlich, ganz klar und auch etwas erfrischender bzw. kühler. Aber irgendwie finden wir, dass heuer der Tourismus auf Kreta nachgelassen hat. Letztes Jahr waren überall viel mehr Leute unterwegs, vor allem die Russen. Oder sind die alle an der Nordküste, wo es mehr Hotels gibt? Hier unten sind es mehr die Individualreisenden, die sich die Unterkünfte selbst suchen. Gegen 15 Uhr sind wir wieder bei uns oben am Platz - wir haben genug Sonne getankt. Abends sind dann alle Mietautos weg und wir ganz allein auf weiter Flur. Herrlich.



Durchfahrt durch Selliá



die Straße windet sich dahin



Ankunft in Frangokastello



wir stehen mit Blick auf den tollen Strand



heute mal ein Strandtag


 

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