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Mittwoch, 14. Juni 2017



weiter geht unsere Fahrt - hier zum Dorf Áno Viánnos ist die Straße recht pompös

Nanu, gar kein Hahn, der morgens um 4 Uhr kräht? Und das, obwohl wir hier so mitten im Hinterland stehen? Müssen wir uns halt von ganz allein um halb sechs aus dem Bett bewegen. Ja, das Aufstehen fällt uns derzeit leicht. Und dank allen offenen Fenstern über Nacht haben wir heute früh sogar nur 18°C an Bord. Sehr schön. Wir sind dann auch schon um halb sieben auf der Piste und kurven los. Die Straße hier im Süden kann sich ganz schön hinziehen, das wissen wir noch vom letzten Jahr. Die Landschaft zeigt sich wieder von ihrer besten Seite, und als wir irgendwann den Ort Agia Deka erreichen, halten wir mal an und gehen zum Metzger, wo wir mal wieder ein halbes Kilo Rinderhack kaufen. Die Metzgereien sind immer so spartanisch, dieser hat einfach nur einen groben Holztisch, auf dem der Metzger das Fleisch mit dem Hackebeil zerteilt, dann gibt es noch einen Kühlraum, und keinerlei Auslagen. Nicht mal ganze Lämmer, die im Schaufenster hängen. Das halbe Kilo kostet dann 5 EUR und es war lustig, sich mit dem Mann zu verständigen. Er hat aber ganz schnell begriffen, was wir wollen, und dass es durch den Fleischwolf soll. Jetzt noch nach nebenan, wo wir eine Knoblauchknolle kaufen. Dieses Agia Deka und überhaupt die Dörfer im Hinterland erinnern uns wirklich an Marokko, nur mit dem Unterschied, dass hier alle Straßen immer vollgestopft sind mit Autos, während es in Marokkos in den Ortschaften fast immer nur Taxis gegeben hat. Wirklich schade, dass wir die Kamera nicht mitgenommen hatten zum Metzger.



schöne Ausblicke



zwei Tankstellen in so einem kleinen Kaff



Durchfahrt durch Mires

Dann geht es durch Mires und Timbaki, die fast schon kleinstädtische Ausmaße haben. Die Beschilderungen sind of dürftig, eben typisch südländisch, aber irgendwie gefällt uns das auch. Unterwegs gibt es sogar eine Tankstelle, die Autogas hat. Also tanken wir jetzt nach, und es passen immerhin 27 Liter in unsere Flaschen. Autogas bzw. LPG kostet in Griechenland derzeit 0,89 EUR/L. Vorbei geht es dann an Agia Galini, was übersetzt übrigens soviel wie Heilige Meeresstille heißt, aber ein absolut touristischer Ort ist. Nix mit Meeresstille oder sonstiger Stille. Immer weiter kurven wir durch die Landschaft, bis wir Spili erreichen, wieder so ein Touristenort mit viel Tingeltangel vor allen Geschäften, Tischdecken und dies und das. Irgendwann biegen wir links ab in Richtung Plakiás, einem Ort am Meer. Wir richten uns schon auf weitere tausend Kurven ein, aber die Zufahrt geht erstaunlich leicht. Der erste Blick auf Plakiás ist dann gar nicht so schlecht, alles so schön grün. Wir biegen im Ort gleich links ab, fahren parallel zum Strand und parken etwas weiter weg mit Blick auf den Strand. und egal, ob wir links oder rechts schauen, unsere Ausblick erinnert uns an São Martinho do Porto an Portugals Silberküste. Der Strand hier liegt also in einer Bucht. Huch, was hier für ein Wind geht, als wir aussteigen.



Agia Galini kommt in Sicht


 



da oben liegt sogar noch Schnee


 



Durchfahrt durch Asómatos



hier entlang nach Plakiás



wir erreichen Plakiás



Plakiás liegt in einer schönen Strandbucht

Eigentlich wollen wir gleich mal in den Ort gehen, aber dann schieben wir das auf morgen und gehen stattdessen ins Meer und setzen uns zwischendurch in den Schatten zwischen den alten Tamarisken. Der Wind ist herrlich, und wir hören das Meer rauschen und die Zikaden in den Bäumen lärmen. Wir lesen, dass hier öfter so ein Wind geht - da müsste man ja direkt den Hochsommer hier in Plakiás verbringen. Am Abend kocht Herbert wieder eine Bolognese. Als wir zu Bett gehen, lässt der Wind langsam nach. Schade eigentlich.



wir setzen uns in den Schatten



zwischendurch mal eine Abkühlung im Meer



der Abend kommt

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