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Mittwoch, 24. Juni 2015



um die verbogene Seitenschürze geradezubiegen, hatte der Marokkaner damals blind darauf eingeschlagen und alles verschlimmert

Pünktlich um 7 Uhr gehen die Arbeiten bei Phoenix los. Und statt die gesamte Seitenschürze auszutauschen, kommt man auf die Idee, einfach eine größere Batterieklappe auszuschneiden, das dann den Schaden, den uns der Marokkaner angetan hat mit seinem blinden Eindreschen auf die Seitenschürze und das Batteriefach, ausmerzt. Eine tolle Idee, die uns viel Geld bzw. Arbeitszeit spart. Dann sind noch diese und jene Arbeiten zu tun wie das Küchenfenster auszutauschen, das Annette mit einem Fettentferner ruiniert hat. Beim Versuch, das Fliegenrollo mit Fettentferner zu reinigen (in Calpe im letzten September) hatte wohl das Acrylfenster einige Spritzer von der Chemikalie abbekommen und daraufhin hatten sich Wochen später Risse im Acryl gebildet. Jetzt tauscht man die Acrylscheibe aus. Dann kommt noch ein neues Scharnier in den Küchenauszugschrank, wird ein abgebrochener Lichtschalter und die abgebrochene Radioantenne ersetzt. Kleinigkeiten, die uns selbst nicht gestört haben, die wir aber vor dem Verkauf unseres Wohnmobils erledigt haben wollen. Kurz nach 13 Uhr ist man fertig; bis dahin sind wir in Sachen Klatsch und Tratsch auf dem neuesten Stand, haben alle Magazine durchgelesen. Die Rechnung beläuft sich auf 1.175 EUR.



um 7 Uhr sitzt Annette und schreibt den gestrigen Tagesbericht



die Wartezeit wird uns ganz schön lang bei Phoenix



jetzt hat man eine größere Batterieklappe eingesetzt und damit den Schaden ausgemerzt

Herbert hatte im Internet einen guten gebrauchten BMW 325er gefunden, der ganz in der Nähe - ca. 60km von hier - ist. In Estenfeld. Das liegt auf der Strecke zu Herberts Schwester, zu der wir ja auch noch wollen und die vielen Kilos an Post der vergangenen Jahre abholen. Fahren wir also erstmal nach Estenfeld, aber bei der angegebenen Adresse gibt es nur einen Gärtnereibetrieb. Wir fahren erstmal daran vorbei, aber beim zweiten Hinschauen sehen wir ein paar Gebrauchtwagen auf dem Hof stehen. Der BMW ist nicht darunter, und die andren Autos machen einen schäbigen Eindruck. Hier hätten wir so oder so nichts gekauft. Vielleicht wollte man die Interessenten mit dem vermeintlichen BMW nur hierher locken und ihnen dann ein anderes Autos andrehen. Es ist aber niemand da, der uns anspricht. Wir kehren zur A7 zurück und fahren Richtung Ulm.



wir setzen unsere Fahrt fort

An der Raststätte Ohrenbach-West halten wir und essen eine Kleinigkeit. Wir überlegen auch, ob wir nicht hier übernachten sollen, denn es ist jetzt halb vier. Aber es wird bestimmt zu laut hier, und so fahren wir weiter. Bei Herberts Schwester haben wir uns ja erst für morgen angekündigt. Es gibt auch ein paar Stellplätze in der Umgebung, aber 10 bis 12,50 EUR für die Nacht auszugeben, hat Annette keine Lust. Wir nehmen dann die Ausfahrt Dinkelsbühl, und vielleicht kommen wir ja irgendwo unter? Es kommt das Dörfchen Neustädtlein, das zu Fichtenau gehört. Ein großer Parkplatz tut sich auf, und auf den stellen wir uns. Heute tun wir nicht mehr viel, sind auch müde vom frühen Aufstehen und der vielen Warterei. Heute hat es überhaupt nicht geregnet, was ist denn da los am Himmel?



wir überqueren den Main



in Neustädtlein gibt es einen Platz für die Nacht für uns



so stehen wir hier, nahe einem Hotel



unsere Tagesroute ca. 136km

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