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Donnerstag, 11. Juni 2015

Der Tag dümpelt so vor sich hin. Herbert setzt sich am Nachmittag sogar nach draußen, ist aber noch nicht wieder auf dem Posten. Der Tag würde gar nicht so übel gewesen sein, wenn uns am Abend nicht wieder eine blöde Nachricht erreicht hätte: Von unserem lieben Mistvieh (langjährige Leser unserer Webseite werden wissen, dass Annette den Beklagten im Gerichtsverfahren um die Rücknahme des Expeditionsfahrzeugs bzw. Panzers immer so genannt hatte). Ja, richtig, nach genau zwei Jahren meldet er sich über seinen Anwalt und behauptet, dass er 3.033 EUR zuviel gezahlt hätte. (Im allerersten Moment denkt Annette, als sie die Summe liest, daran, dass das Mistvieh uns vielleicht verklagt wegen Beleidigung. Vor Gericht, als er wegen Betrugs erneut vorgeladen wurde, hatte er ja gesagt, dass wir ihn auf unserer Webseite aufs übelste beleidigen würden, als Mistvieh halt, und dass sich das Fahrzeug schon deswegen schlecht verkaufen ließe. Aber seine Wort sind im Gerichtssaal einfach so verpufft; man ist darauf mit keinem Wort eingegangen.) Also statt 57,463 EUR hätte er 60,497 EUR gezahlt. Am 31.05.2013. Angeblich hätte man uns am 29.09.2014 ein Schreiben geschickt mit der Rückforderung des überzahlten Betrags. So ein Schreiben haben wir nie erhalten. Aber wie soll man das beweisen? Dass wir uns jetzt auch noch mit dem Mist befassen müssen. Zumal unser Anwalt damals die Summen berechnet und vom Beklagten gefordert hatte. Soll der sich jetzt also  damit befassen. (Er wollte damals ein Zusatzhonorar von Herbert; er hatte uns richtig bedrängt mitten im Prozess und damit gedroht, sein Mandat niederzulegen, wenn wir uns nicht auf dieses Zusatzhonorar einließen, und wir hatten es dann so vereinbart, dass alles, was über eine gewisse Summe X hinausgeht, an ihn gehen wird. Wer hätte gedacht, dass bei einem Streitwert von 45.000 EUR nach dreieinhalb Jahren Gerichtsstreit so eine gewaltige Endsumme zusammenkommen würde? Somit wird, falls es wirklich zu einer Überzahlung kam, er diese Summe zurückzahlen müssen.) Mann oh Mann, zur Zeit läuft aber auch alles schief. Der Verkauf des Grundstücks in Sachsen wird sich garantiert auch noch in die Länge ziehen, sodass wir dieses Geld noch gar nicht haben werden, wenn wir die neue Wohnung bezahlen müssen. Und die Aktien stehen doch gerade gar nicht so gut. Zur Bank rennen wollen wir aber auch nicht. Na, schauen wir mal, wie alles aussieht Mitte Juli.

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