d07.jpgd21.jpgd13.jpgd04.jpgd02.jpgd11.jpgd06.jpgd10.jpgd08.jpgd19.jpgd14.jpgd18.jpgd01.jpg

Freitag, 12. Juni 2015



Annette geht ins Freibad von Bad Aibling

Gleich morgens geht unser Telefon los: Es ist unser Anwalt, dem wir gestern gleich noch die Sache vom Beklagten, der sich nun als Kläger aufführt, geschickt hatten. Er ist der Meinung, dass diese 3.033 EUR nicht überzahlt worden seien, sondern eine reguläre Forderung waren. Aber er will sich darum kümmern. Na ja. Heute soll der schönste und heißeste Tag der Woche sein. Eine Leichtigkeit, wo doch die vergangenen Tage nichts besonderes waren. Da konnte der Herbert froh sein, dass es nicht so heiß war an Bord, während er doch fast nur im Bett lag. Annette fackelt jetzt nicht lange, sondern packt ihre Badetasche fürs Freibad. Um halb zehn ist sie schon auf der Anlage, und es sind nur zwei Leute im Wasser. Wie schön es jetzt im Wasser ist, eine ganze Stunde lang. Sie probiert heute auch mal die Rutsche und das Strömungsbad aus. So gegen zwanzig vor zwölf ist niemand im Wasser. Eigentlich geht Annette nach ihrer Schwimmstunde kein zweitesmal ins Wasser (sie friert dann immer so im Wasser), aber jetzt ist die Versuchung groß. Und es ist niemand da, der ihr sagt, tu's nicht. Also rein ins Wasser für weitere zwanzig Minuten. Hach, einen ganzen Swimmingpool für sich allein - das ist ihr Verständnis von Luxus.



so früh morgens ist alles noch schön leer



Schwimmstunde beendet - und immer noch fidel



wieder daheim wäscht Annette noch ein paar Wäschestücke von Hand

Um 13 Uhr geht sie heim und merkt schon auf dem kurzen Heimweg von 400m, dass sie sich was eingefangen hat. Sie fühlt sich ganz erschlagen. Eben noch in Topform und jetzt am Kränkeln. So ein Mist. Daheim nimmt sie sich noch ein paar Wäschestücke vor, die sie von Hand waschen will. Bei der Hitze würden die Sachen doch im Nu trocknen. Sie quält sich richtig, je öfter die Sachen auszuspülen sind. Wir haben auch kaum noch Proviant an Bord. Eigentlich will Annette erst am frühen Abend losgehen zum Einkaufen, wenn die Hitze nachlässt. Aber wer weiß, wie es ihr bis dahin gehen wird? Und so geht sie schon um 16 Uhr. So wackelig und gebrechlich und langsam war sie ja noch nie auf dem Weg. Puh, endlich wieder zurück. Wir können dann draußen essen, aber abends ist es das reinste Lazarett hier bei uns. Der Herbert noch immer nicht wiederhergestellt, und Annette tun alle Knochen und Gelenke weh. Und der Hals erst. Wir gehen früh zu Bett.



uff, endlich alles geschafft

back       |      next