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Samstag, 14. Juni 2014



ein letzter Blick auf Gray, als wir weiterfahren

Es scheint, als hätte der Vollmond einen Wetterwechsel gebracht. Die Nacht war schon recht angenehm kühl und auch jetzt in der Früh ist es nicht mehr so abartig heiß. Trotzdem freuen wir uns natürlich aufs Freibad, auch wenn wir uns wundern, dass da um kurz vor 10 Uhr noch niemand zu sehen ist. Herbert läuft mal hinüber um nachzuschauen. Das Schiebetor ist einen Spalt breit offen und es hängt ein Zettel im Aushang. Annette soll mal hingehen und selbst lesen. Auf dem Zettel steht: 14 et 15 Juin fermeture exceptionnelle au public pour raison technique (oder so ähnlich). Das Freibad ist also geschlossen. So ein Mist. Als sie wieder gehen will, kommt jemand von den Technikern oder ist es der Bademeister? Er spricht gut englisch und sagt ihr, dass aus technischen Gründen geschlossen sei. Er fragt Annette, ob sie sich das Freibad mal anschauen wolle? Gern. Er zeigt auf das Kinderbecken, in dem das Wasser ganz grün ist wie Regenwasser. Das ist der Grund, warum sie jetzt erst am Montag öffnen werden. Das Freibad ist richtig schön und nicht so riesig. Dafür, dass es von 1987 ist, sieht es richtig flott und modern aus. Schade, dass Annette keine Kamera dabei hat. Er sagt ihr, dass es in Richtung Dole ein anderes Freibad gibt und erklärt ihr den Weg. Aber jetzt fahren wir lieber weiter zum nächsten Platz auf unserer Route. Vorher leeren und füllen wir noch unsere Tanks an der Entsorgungsstation vor dem Campingplatz in Gray.



es geht durch die Region Franche-Comté



kurz vor Visoul kommen uns ein paar Oldtimer entgegen



wir erreichen das Dorf Frotey--les-Vesoul

Es ist eine hübsche Fahrt in Richtung Vesoul. Wir müssen sagen, dass die Region Franche-Comté wirklich schön ist. Die Landschaft ist hügelig, es gibt viele Getreide- und Sonnenblumenfelder; die Ortschaften sind alt und haben alle eine große Kirche mit hohem Kirchturm, den man schon von weitem sieht. Überall liegen Strohballen auf den Feldern; das sieht immer gut aus. Wir kommen vorbei an Bucey-les-Gy, Mailley-et-Chazelot und Saulx-de-Vesoul. All diese Ortschaften haben diesen französischen Charme. Unser heutiges Ziel ist Luxeuil-les-Bains, und kurz bevor wir den Ort erreichen, stoßen wir auf die Route des 1000 (mille) Étangs. Étangs sind Flachwasser, kleine und größere Wasserflächen, die es hier zuhauf zu geben scheint. In Luxeuil-les-Bains folgen wir der Beschilderung zum Stellplatz, der auch an so einem Étang, dem Étang de la Poche (in der Größe eines Teichs)  liegt. Na ja, wir haben schon bessere Stellplätze gehabt, aber egal, wir bleiben.



Durchfahrt durch Saulx-de-Vesoul



Ankunft in Luxeuil-les-Bains, unserem heutigen Ziel



der Stellplatz liegt am Étang de la Poche


 

Nach der großen Hitze der letzten acht Tage ist es jetzt so, als müssten wir frieren bei nur 23°C. Eigentlich haben wir heute gar keine Lust mehr, uns den Ort noch anzuschauen, wollen nur hier sitzen und auf den kleinen Teich schauen. Aber dann gehen wir doch los. Zum Glück, denn hätten wir Luxeuil-les-Bains ausgelassen, hätten wir so richtig etwas verpasst. Der Ort hat heiße Wasserquellen; wir sehen die Schilder zur Therme. Weit ist es nicht in die Stadt, und als wir am Place de l'Abbaye ankommen und die große Basilika und die Abtei sehen, sind wir einigermaßen überrascht. Auch, wie gut alles erhalten ist. Es ist auch einiges los in den Straßen, immerhin ist ja Samstag. Wir laufen dann in einem sehr großen Bogen durch Luxeuil-les-Bains und sind zwei Stunden später wieder daheim. Am Abend sieht es hier am Teich richtig hübsch aus; manche Leute kommen, um die vielen Enten zu füttern. Eine kühle Nacht steht uns ins Haus.



Blick auf die Abtei - Abbaye St. Colomban Collège



gleich nebenan ist die Basilique St- Pierre



Blick auf die Orgel der Basilika


 


 


 



es ist einiges los in den Straßen



wir bummeln ein wenig durch Luxeuil-les-Bains


 


 



Blick auf den Place de l'Abbaye




überall ist Wasser



unsere Tagesroute ca. 87km

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