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Donnerstag, 12. Juni 2014



wir sind nun in der Région de Franche-Comté

Die Hitze ist echt pervers und hört einfach nicht auf. Um 6 Uhr sitzt Annette und schreibt, und es ist erstaunlich, dass sie überhaupt noch einen einzigen vernünftigen Satz zustande bringt und ihr Hirn nicht längst den Geist aufgegeben hat. Denn um 6 Uhr sind es bereits - oder immer noch - 25°C an Bord. Wir fahren früh weiter und wollen heute nach Gray, wo wir eigentlich schon seit zwei Tagen sein wollten, aber dann kamen uns ja die beiden Stellplätze in die Quere, mit denen wir nicht gerechnet hatten.



wir erreichen unser heutiges Ziel, den Ort Gray an der Saône

Die wenigen Dörfer, durch die wir jetzt kommen, sind einfach und man merkt ihnen an, dass die Leute hier nicht so viel Geld im Rücken haben wie im Burgund, wo so viele von der Weinproduktion leben. Wir sind nun im Département de la Haute-Saône, in der Région de Franche-Comté. Und weil es nur etwa 25km sind, die heute vor uns liegen, ist die Fahrt kurz und schon erreichen wir den Ort Gray, der direkt an der Saône liegt. Auf den ersten Blick fühlen wir uns wie an der Mosel oder an der Loire. Auf einer schrägen Stufe im Fluss baden die Schwäne, die sich auch wundern müssen, warum es seit Tagen viel zu heiß ist. Für uns heißt es jetzt, hinter der Brücke nach links abzubiegen und noch 1,3km zu fahren zum Ziel.



Blick auf Gray



die Schwäne lassen das Wasser an ihren Füßen vorbeirauschen



Gray scheint ein schöner Ort zu sein



der Stellplatz ist vor dem Campingplatz, an der Saône

Der Stellplatz liegt dann direkt vor dem Campingplatz, aber einladend ist er nicht. Ein paar Meter weiter steht ein Wohnmobil im Grünen, und da sieht es schon viel besser aus. Wir fahren auch dorthin. Es ist eine große Parkfläche für Autos, aber keine einziges ist da. Hier wollen wir gern bleiben und probieren mehrere Varianten, wie wir den Phoenix stellen sollen. Am Ende stehen wir so, dass man uns von der Straße aus nicht sieht, wenn wir draußen sitzen. Es geht ein herrlicher Wind (vom Fluss her), der uns richtig in die Haare geht und der die heiße Luft vor sich herschiebt. Wir sehen dann auch, dass es auf der anderen Straßenseite ein großes Freibad gibt, aber es ist geschlossen, obwohl Wasser im Becken ist und die Pumpen laufen. Ein paar Schritte weiter haben Boote im kleinen Hafen festgemacht. Da gehen wir jetzt hin und fragen mal im Restaurant, ob das Freibad vielleicht doch aufmacht? Nein, es bleibt geschlossen. Den Rest des Tages, denn es ist ja erst 11 Uhr, verbringen wir unter der Markise und machen das beste draus. Selbst Herbert, der immer robust ist und der viel Hitze aushalten kann, hat jetzt genug davon. Abends verdunkelt sich der Himmel, aber nichts passiert. Oder doch: die Temperaturen werden etwas erträglicher. Wir haben uns entschieden, morgen noch hierzubleiben, denn es gefällt uns im Grünen. Und außerdem ist morgen Freitag, der dreizehnte.



so haben wir uns niedergelassen

es gibt auch diesen kleinen Hafen



Boote ziehen uns ja immer an


 



irgendwie müssen wir ja die Hitze überstehen



am späten Nachmittag kommen noch ein paar mehr Wohnmobile


 



abends ziehen wieder Wolken auf



unsere Tagesroute ca. 24km

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