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Montag, 16. Juni 2014



auf geht es nach Deutschland

Wir sind früh auf den Beinen und sind auch irgendwie aufgeregt, nach 10 Monaten und 16 Tagen wieder mal nach Deutschland einzureisen. Wobei unser Aufenthalt ja hauptsächlich darin besteht, etliche Termine - Werkstattermine und Arzttermine - abzuarbeiten. Aber wir wollen natürlich auch die Bagage, die Familie wiedersehen. Um 8 Uhr fahren wir los und fahren Richtung Mulhouse bzw. Freiburg. Es geht über den Rhein und schon erreichen wir Deutschland. Deutschland, das Land ohne Mülltonnen, das Land der Autobahnbaustellen und Radarfallen. Und der täglichen Verkehrsstaus. Und doch lieben wir Deutschland sehr; es ist unser Vaterland; hier haben wir unsere Wurzeln. Und je älter man wird, desto tiefer gehen diese Wurzeln. Es ist immer wieder komisch, nach so langer Zeit im Radio deutsch zu hören. Und auf den Straßen.



schon kommen wir in den ersten Stau - noch auf französischer Seite



wir wollen nach Freiburg

Wir biegen ab nach Freiburg-Mitte und stellen uns auf den Stellplatz an der Bissierstraße. Der Platz ist gut ausgeschildert und kostet 10 EUR (in Deutschland müssen wir wohl wieder für jede einzelne Nacht bezahlen), aber hier stehen wir sicher, und woanders hätten wir ja bestimmt auch irgendwelche Parkgebühren zu zahlen gehabt. Es ist erst 9 Uhr, noch schön früh am Tage. Gegen halb elf gehen wir los in die Innenstadt, die etwa 2km entfernt ist. Immer an den Straßenbahnschienen entlang laufen wir uns brauchen dafür vielleicht 20 Minuten. Dann sind wir mitten drin in der Stadt, ein Gewusel überall. Wir müssen uns jedesmal wieder neu an die vielen Menschenmassen in Deutschland gewöhnen. Was uns negativ auffällt sind die vielen Penner und Bettler auf den Straßen, Junge abgerissene Leute mit Hund. Wie die das Straßenbild kaputtmachen, und das im reichsten Land Europas. Eine Schande, die wir nirgends im Ausland gesehen haben. 



zu Fuß gehen wir in die Innenstadt



so, Großeinkauf beim Saturn beendet

Die Kaiser-Joseph-Straße mitten in der Innenstadt von Freiburg gleicht einer riesigen Baustelle. alles ist mit großen Bautafeln abgesperrt. Wir lesen, dass man seit 10. Juni mit den Bauarbeiten begonnen hat. Schade um unseren Bummel durch die Stadt, aber was soll's? Wir wollen jetzt zum Saturn, damit sich Herbert endlich das Samsung Tablet 10.1 und das Galaxy S4 kaufen kann. Dann noch die Hüllen und noch dies und das dazu, sodass wir am Ende auf 838 EUR kommen. Jetzt fängt das Geldausgeben an. Dann machen wir uns auch schon auf den Heimweg, essen uns noch einen Kebab und sind um halb drei wieder daheim. Der Stellplatz ist schon wieder recht voll, hat er doch Platz für 60 Wohnmobile. Herbert setzt sich dann mit seinen neuen Spielsachen draußen hin und hängt erstmal alles ans Stromnetz. Na, vielleicht halten die Sachen ja auch wieder zehn Jahre, so wie unser altes Nokia. Ins neue Smartphone stecken wir eine portugiesische Mikro-SIM, die schon abgelaufen ist. Aber alles läuft prima und wir haben ja Internet vom Stellplatz aus. Pünktlich um 18 Uhr sitzen wir dann vor dem Fernseher und schauen uns das FIFA Fußballspiel Deutschland : Portugal an. Die Tore fallen eins-zwei-drei-vier und zack ist das Spiel aus mit 4:0 für uns. Bei jedem Tor hören wir in der Stadt ein paar Kanonenschläge losgehen. Oder sind es Silvesterkracher?



wir bummeln ein wenig durch die Innenstadt



wieder geht es über die große Brücke über den Bahnhof


 



Herbert probiert sein neues Spielzeug aus



unsere Tagesroute ca. 78km

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