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Freitag, 27. Juni 2014



ein erster Blick auf unsere neue Tür

Früh morgens gehen die Arbeiten weiter; bis kurz vor 11 Uhr dauern sie an. Derweil kommen wir mit einem Paar aus Bremen ins Gespräch, das heute auch einen Termin bei Tegos hat. Wir erfahren von ihnen, dass sie es vier Jahre lang genauso gemacht haben wie wir jetzt: Sie hatten ihr Haus in Hamburg verkauft, waren dann vier Jahre lang dauerhaft im Wohnmobil unterwegs und haben sich vor anderthalb Jahren wieder angesiedelt, und zwar in einer Wohnung in Bremen. Sie sagen uns, dass ihnen der Umstieg vom Haus ins Wohnmobil leichter gefallen sei als zurück ins feste Domizil. Und dass sich ihre Reisegewohnheiten jetzt, da sie die Wohnung haben, geändert hätten. Wir erzählen und erzählen, bis die Arbeiten an unserem Phoenix fertig sind, das Fliegenrollo wieder eingebaut ist usw. Alles sieht jetzt sehr schick aus, die Tür schließt perfekt und die Umrandungen hat man sehr gut eingearbeitet. Wir sind jetzt auch froh, dass wir unser altes Fliegenrollo behalten haben; durch schwarze zickzackgefaltete Gaze hätten wir bestimmt nichts sehen können, auch keine Fliege, die drinnen sitzt, geschweige hätte man die erschlagen können auf Zickzackstoff.



über Land geht es in Richtung Ulm und zur A7

So, dann fahren wir los. Über Saulgau und Biberach an der Riß geht es in Richtung Ulm. Und den ständigen Gedanken ans Kriechen durch die Ortschaften wegen der vielen Radarfallen nimmt uns ein tschechischer LKW ab, der selbst auch nur kriecht. Hat wohl schlechte Erfahrungen gemacht. Bei Ulm geht es dann auf die A7 und wir können schön dahinrollen. So hatten wir es uns zumindest vorgestellt, aber bei Aalen kommen wir in einen Stau. Na toll. Es geht extrem schleppend voran, und als im Radio die Staumeldungen kommen, ist auf der A7 von neun Kilometern Stau die Rede. Da haben wir aber schon 14 Kilometer Stau hinter uns. Staus gibt's echt nur in Deutschland; gestern auf dem Schweizer Radiosender kamen keine Staumeldungen und bei uns im Radio sind die Staumeldungen selbst schon kilometerlang. Wir sehen dann ein Schild: A7 Agnesburgtunnel Generalsanierung. Als wir den Tunnel endlich erreichen, sind da weder Bauarbeiter noch Maschinen zu sehen. Und hinter dem Tunnel geht der Stau noch ewig weiter.



bei Aalen kommen wir in einen Stau von mehreren Kilometern



wieder geht es über Land

Unser neues Ziel ist ja die Phoenix-Werkstatt, wo wir alle Abschlusskanten erneuern lassen wollen. Am Montag haben wir den Termin, aber wir wollen uns jetzt schon mal in Schlüsselfeld hinstellen. Wir nehmen die Ausfahrt 106 und fahren über Land weiter. Über Uffenheim, Sugenheim, Scheinfeld. Die Kirchtürme, die jedes Dorf hat, sind ja wirklich schön. Franken zeigt sich von seiner besten Seite. Schön kriechen, sagt Annette vor jeder Dorfdurchfahrt. Dann ist Schlüsselfeld erreicht, aber so richtig gefällt es uns nicht vorm Tor der Phoenix-Werkstatt. Auf dem Werkstattgelände stehen auch schon mehrere Kundenfahrzeuge. Fahren wir jetzt also nach Aschbach und stellen uns auf den Stellplatz beim Concorde-Werk. Es ist 17:15 Uhr, als wir dort ankommen, und es ist noch verdammt heiß draußen. Auf dem Stellplatz stehen nur dicke Concordes und Phoenixe. Jetzt müssen wir uns erstmal vom Fahren erholen. Spät abends kommt etwas Regen herunter.



die Ortschaften haben so schöne und unterschiedliche Kirchtürme

Ankunft in Schlüsselfeld

wir erreichen die Phoenix-Werkstatt, stellen uns dann aber auf den Stellplatz beim Concorde-Werk in Aschbach



unsere Tagesroute ca. 297km

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