d07.jpgd11.jpgd02.jpgd18.jpgd06.jpgd21.jpgd01.jpgd04.jpgd08.jpgd14.jpgd19.jpgd10.jpgd13.jpg

Sonntag, 15. Juni 2014



es geht in die Berge

74 Kilometer liegen heute vor uns, und dummerweise lassen wir uns vom Navi führen. Und prompt führt es uns vom Weg ab und in die Berge hinein. Hätte es bei der Abbiegung nach rechts nicht so viele Ortsschilder gegeben, wären wir niemals abgebogen. Aber jetzt heißt es, auf in bzw. durch die Berge. Die Straße hat eine Steigung von bestimmt 10%, es geht so extrem bergauf, dass wir schon an den schönen Sprit denken, den wir hier durchjagen. Über Raddon und Faucogney geht es, bis wir irgendwann bei Thillot wieder auf die Hauptstraße stoßen. Jetzt lesen wir, dass wir über den Col du Croix auf 678m gefahren sind (wenn wir richtig gelesen haben). Wir befinden uns nun im Département des Vosges. In den Vogesen also.



beschwerlich geht es voran auf bestimmt 25km



auch hier auf dieser Strecke gibt es mehrere Wasserflächen



die Ortschaften sind so typisch für die Berge

Nun geht es auf der D66 weiter. Wir kommen durch Orte wie St-Maurice-sur-Moselle, Urbès, Willer-sur-Thur, bis wir unser heutiges Ziel - Thann - erreichen. Vorher erreichen wir noch das Département du Haut-Rhin. In Thann stellen wir uns auf den Stellplatz an der Thur. Es ist zwar etwas eng da für uns, aber zumindest stehen wir ganz außen ohne Nachbarn vor unserer Türe. Hier geht ein scharfer Wind, als wäre es der Kamineffekt hier im Tal. Besonders warm ist es nicht, und Annette friert heute fast den ganzen Tag. Es ist kurz nach Mittag, als wir hier ankommen, und bis 16 Uhr setzen wir uns nach draußen.



Ankunft auf dem Stellplatz von Thann direkt an der Thur



die Thur fließt durch Thann


 



für dieses Foto zieht Annette extra die Jacke aus - sie friert heute den ganzen Tag

Dann gehen wir mal los, obwohl wir keine große Lust dazu haben. Es ist bemerkenswert, wieviel deutschen Einschlag man hier hat. So viele der Nachnamen an den Geschäften und auch an den Wohnhäusern sind deutsch. Man meint, dass man hier mitten in den Bergen ist, was der Häuserstil angeht. Wir bummeln durch die Gassen und kommen zum Münster St. Theobald, die riesige Ausmaße für so einen kleinen Ort hat. Man hat, so lesen wir, fast 200 Jahre zur Fertigstellung der Kirche gebraucht. Die bunten lasierten Dachziegel des Münsters gefallen uns sehr. Dann werfen wir noch einen Blick ins Museum und kehren heim. Die Thur rauscht und rauscht an uns vorbei, als wir noch einige Zeit draußen sitzen. Morgen wollen wir rüber nach Deutschland.



ein Bummel durch die Straßen von Thann



alles ist so gemütlich hier


 


 



ein Blick ins Museum von Thann



von überall sieht man das Münster, das über die Stadt wacht



die bunten Dachziegel gefallen uns


 


 


 



bis zum frühen Abend können wir draußen sitzen



unsere Tagesroute ca. 74km

back       |      next