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Montag, 03. Juni 2013



so stehen wir in Commercy, direkt am Kanal

Eigentlich wollen wir am frühen Vormittag weiterfahren und in Trier zur DEKRA. Als erste Stelle hinter der Grenze, denn der TÜV ist bei uns immer im April fällig. Aber dann geht es Annette mal wieder vom Herzen her gar nicht gut, sodass wir noch hier in Commercy bleiben. Am Vormittag schauen wir uns die Berichte über die überfluteten Gebiete in Deutschland und Europa an. Ist ja schrecklich. Zumal sich ja vieles davon vor unserer früheren Haustüre abspielt, in Rosenheim und Aschau zum Beispiel. Nur gut, dass wir unsere Erdgeschosswohnung im Chiemgau nicht mehr haben. Bei Herberts Exfrau in Rosenheim steht das Wasser im Keller. Und Grimma, wo schon wieder Land unter ist so wie in 2002, ist der direkte Nachbarort von da, wo wir in 2006 mal ein Haus ersteigert hatten. Das lag direkt an einem kleinen Bach. Gut, dass wir das alles nicht mehr besitzen. Bis 15 Uhr schläft Annette, dann gehen wir mal nach Commercy. Heute liegen hier im Laufe des Tages übrigens mehrere Boote an, was sehr hübsch aussieht.



jetzt haben sogar Boote festgemacht

Unser Weg führt als erstes zum Place Charles de Gaulle und von dort aus zum Schloss von Commercy, dem Château Stanislas, oder was davon noch übrig ist, die herrlichen Schlossgärten wurden in 1766 zerstört und das Schloss fiel in 1944 einem Brand zum Opfer. Es wurde als exakte Replik wieder aufgebaut und seit 1972 befindet sich das Rathaus darin. In der Touristinformation empfiehlt man uns, einen Blick in die alte Apotheke zu werfen. Sie wäre das einzige Beispiel einer Apotheke im Art Nouveau Stil. Wir kamen vorhin schon zufällig an ihr vorbei.



Blick auf das Maison de la Musique auf dem Place Charles de Gaulle



ein kleines Kunstwerk auf dem Weg zum Château Stanislas



das Schloss wurde nach einem Brand originalgetreu wiederaufgebaut

Wir bummeln dann noch eine Weile durch Commercy, aber so richtig springt der Funke nicht über. Ein Stück laufen wir den Stanislas-Weg  - Promenade Stanislas - entlang, der durch die Stadt führt. Mehrere Infotafeln weisen auf diese und jene Sehenswürdigkeit oder Tatsache hin. Und so polnisch der Vorname Stanislas klingt, so klingt auch der Nachname Leszczynski. er war Herzog von Lothringen von 1737 bis 1766.

Wir kaufen uns ein Baguette, das hier Banette heißt. Wohl eine Mischung aus Pain und Baguette? Zum Schluss setzen wir uns ins Café de la Place. Die Stadt ist berühmt für die Madeleines, die kleinen Küchlein, und schräg gegenüber dem Café befindet sich die Fabrication de Madeleines. Dann machen wir uns auf den Rückweg und sitzen noch eine ganze Zeit am Kanal. Die Luft ist ziemlich kalt heute, nicht gerade typisch für Anfang Juni, aber wir sind ja schon froh, dass es keinen Regen mehr geben wird. Hoffentlich geht es Annette morgen wieder gut, denn wir haben volles Programm in Trier, müssen ja auch wieder ein neues Notebook kaufen. Und Starterbatterien. Und einen Staubsauger. Und dies und das.



wir sitzen im Café de la Place



auf dem Heimweg kommen wir wieder an der uralten Apotheke vorbei



Boote ziehen vor unserer Haustüre vorbei



wir können noch eine Weile draußen sitzen

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