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Dienstag, 04. Juni 2013



in Pont-a-Mousson geht es über die Mosel

Wir sind früh unterwegs in Richtung Trier. Erstmal in Richtung Pont-a-Mousson und von dort aus über die Autobahn, die hier mautfrei ist. Über Land hält uns ein Konvoi von fünf Panzertransportern auf, die wir nicht überholen können. Es kommen uns sogar ein Panzer entgegen, was ein komischer und befremdlicher Anblick ist. Dann sind wir auf der Autobahn und rollen schön dahin.



ein Konvoi von 5 Panzertransportern hält uns sehr auf



wir erreichen die Stadt Metz

Vorbei geht es an Metz und wir halten Ausschau nach einer Tankstelle, wo wir noch einen Schluck Diesel tanken sollten. Die Aire de la Maxe mit Tankstelle kommt in zehn Kilometern, aber dann ist ein großer LKW direkt vor uns und versperrt uns die Sicht, sodass wir die Ausfahrt verpassen. So ein Mist, denn unsere Tanknadel ist schon lange ganz unten. (In Luxemburg ist der Sprit ja deutlich billiger als überall, hoffentlich, denn Monsieur Hollande hält die Spritpreise in Frankreich ja künstlich ganz unten.) Es sind noch 30km bis Schengen/Luxemburg. Sollen wir drehen und zurückfahren oder nicht? Wobei wir eine Ewigkeit lang gar keine Möglichkeit zum Umkehren haben. Fahren wir also weiter, verlassen in Thionville die Autobahn und fahren über Land in Richtung Schengen. Wir sind ein wenig am Zittern, ob unser Sprit noch reicht. Wir sind auf der Route des Vins de Moselle.



ein Kraftwerk verschandelt die Landschaft



wieder geht es über die Mosel und dann sind wir in Luxemburg

Dann geht alles ganz schnell, wir überqueren die Mosel und erreichen Luxemburg. Die erste Tankstelle ist unsere, und bei 1,18 EUR für den Liter Diesel kann man ja nicht meckern. In Frankreich liegen die Preise bei 1,31 EUR, aber auch nur bei den Supermarkttankstellen. Wir tanken 170 Liter, hatten also immer noch 30 Liter im Tank und hätten nicht zittern müssen. LPG können wir auch noch tanken, da sind wir ganz froh, denn eine unserer Gasflaschen ist leer. Hier liegen die Preise bei 0,56 EUR statt in Frankreich bei 0,89 EUR. So, jetzt sind wir wieder frohgemut und fahren die N10 durch Luxemburg, immer die Mosel entlang. Die Ortschaften sind ja so gepflegt und schön. Es ist eine hübsche Fahrt.



bei diesen Entfernungen können wir ja zu Fuß gehen



immer die N10 entlang durchs Moseltal in Richtung Trier

Es ist total komisch, nach 13 Monaten und 1 Tag wieder in Deutschland zu sein. Wieder alles lesen und verstehen zu können, vor allem das passive Hören der Muttersprache. Das ist wirklich ganz eigenartig. Unser erstes Ziel ist die Boschwerkstatt in Trier. Ein Wahnsinn, wie teuer die Starterbatterien sind. Und keine Auswahl; man hat nur eine einzige Marke, die man für morgen bestellt. 298 EUR pro Stück, wobei Annette eher zufällig sieht, dass auf dem Bestellschein nur eine Batterie aufgelistet ist. Wir brauchen aber doch zwei. Nur gut, dass wir das jetzt merken, sonst hätten wir womöglich noch einen weiteren Tag warten müssen. Morgen um 9:30 Uhr sollen uns die neuen Batterien eingebaut werden. Unsere alten sind immerhin 13 Jahre alt und haben ausgedient.



erstmal zu Bosch in Trier

Dann zur DEKRA. Wir haben ein mulmiges Gefühl, weil wir ja über einen Monat drüber sind mit unserer Plakette, auch wenn es ja jetzt dieses neue Gesetz gibt. Es ist gegen 13 Uhr und wir sind die einzige Kundschaft weit und breit. Sehr gut. Wir kommen auch anstandslos durch den Test, der Prüfer sagt ausführlich, dass alles perfekt funktioniert und pappt uns dann die Plakette bis 06 / 2014 auf. Uff, das wäre geschafft. Jetzt zum Stellplatz von Trier, weil wir ja auf die Batterien für morgen warten müssen. Der Stellplatz befindet sich neben McDonald's nahe einer Moselbrücke.



dann zur DEKRA, wo wir anstandslos durchkommen



ein Bummel durch Trier

Wir wollen uns Trier mal anschauen, waren vor vielen Jahren mal da. Ein Fuß- und Radweg führt vom Stellplatz zur Altstadt. Mittlerweile ist es total warm geworden. Wir sind überrascht, wieviel Leute in der Stadt unterwegs sind. Unglaublich. So einen Ansturm hatten wir in Frankreich ja nirgends. Wir gehen auch mal in den Kaufhof, wo in den oberen Etagen der Saturn zu finden ist. Schließlich brauchen wir ja ein neues Notebook. Herbert findet dann auch eines von Lenovo, wo alles passt bis auf Windows 8, wo uns der Verkäufer sagt, dass Programme von vor 2007 Probleme bereiten könnten. Wir haben durchaus Programme, die älter als 5 oder 6 Jahre sind. Wir kaufen nicht ständig alles neu bzw. wollen nicht ständig aktuell mit allem sein. (Wir haben kein Smartphone, kein Tablet, sind nicht auf Facebook, Skype usw.) Und so kaufen wir das Notebook erstmal nicht



so viele Leute überall



uns gefällt die Altstadt von Trier



Blick auf das Porta Nigra


 



Blick auf den Dom von Trier

Wir werfen dann auch mal einen Blick in den Dom, Mutterkirche des Bistums Trier und Kathedrale des Bischofs von Trier, älteste Bischofskirche Deutschlands. Sie besteht seit 1600 Jahren, und überhaupt ist Trier ja die älteste Stadt Deutschlands. Die Ausmaße im Innern sind gigantisch, auch gefällt uns die wie angeklebte Orgel, die auch gerade gespielt wird. Heute Abend ist Orgelkonzert. Im vorderen Trakt ist die Heilig Rock-Kapelle. Wir machen uns dann auf den Heimweg, denn der ist ja mehr als ein Katzensprung. Am Stellplatz ist es laut, aber für eine Nacht wird es schon gehen. Hier sind übrigens nur Holländer und Belgier, die den ganzen Tag in der Sonne sitzen. Da gibt es doch bestimmt schönere Stellplätze als ausgerechnet diesen hier.



im Innern des Doms ist alles großartig



die Orgel ist wie angeklebt und spielt gerade



auf dem Hauptplatz von Trier



über die Mosel geht es heimwärts zum Stellplatz



unsere Tagesroute ca. 211km

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