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Dienstag, 25. Juni 2013



der Himmel zieht sich wieder zu

Was für ein Regen, was für ein Tag. Auf Radio Sachsen ist schon wieder von Unwetterwarnungen und Dauerregen die Rede. Genau, wie man sich den Juni vorstellt. Wobei wir ja bisher gut weggekommen sind in der letzten Woche. Jetzt sitzen wir also im Dauerregen, wollen eigentlich losfahren, Regen hin oder her, aber dann doktern wir noch eine Ewigkeit am o2 Internet. Die 5GB, die man für 25 EUR für 30 Tage haben konnte, sind aufgebraucht. Jetzt wollen wir das nächste Paket buchen, aber das geht nicht, weil das aktuelle Paket noch bis 4. Juli läuft. Mit extrem gedrosselter Geschwindigkeit, die einen wahnsinnig machen kann. Damit kann man nicht arbeiten. Dann ruft Herbert bei der o2 Hotline an, wo er erfährt, dass die SIM-Karte nicht auf seinen Namen, sondern auf einen Herrn Ante Kante - kann ein Mensch so heißen? - läuft. Aber wir haben doch den o2 Vertrag vor uns liegen. Spielt alles keine Rolle; man kann uns nicht helfen, wenn Herbert nicht das Geburtsdatum dieses Ante Kante nennen kann. Genervt gibt er auf, kann dann aber auf der o2 Website das aktuelle Paket doch selbst abbrechen und ein neues buchen. Ein Schmarrn, das ganze.



was für ein Reisewetter

Es ist nach 14 Uhr, als wir losfahren. Extrem, wie die Temperaturen gefallen sind. Eigentlich wollten wir von hier aus in den Spreewald und auch mal nach unserem Grundstück in Sachsen, nördlich von Dresden, gucken. Vielleicht können wir da ja auch einen Stellplatz bauen und dann Wucherpreise nehmen, wie es im Osten üblich ist. Immerhin soll die Region eines Tages geflutet werden, die alten Tagebauen sollen unter Wasser kommen. Aber die Wetteraussichten sind trübe, und was sollen wir da herumkurven? Fahren wir besser jetzt schon nach Rosenheim und sind bei unseren Lieben. Und dieses und jenes ist vor Ort ja auch noch zu erledigen, zum Beispiel Annettes Sonnenbrille.



Goethe und Schiller begrüßen uns in Thüringen

Kurz vor Leipzig kommt eine Umleitung, die einen riesigen Bogen macht. Hatten wir eigentlich einen einzigen Tag in Deutschland ohne Umleitung? Wir können uns nicht erinnern. Bis Hermsdorf wollen wir und uns auf den großen Parkplatz von Globus, dem Einkaufspark, stellen. Dort angekommen, sind mittlerweile überall Höhenbegrenzungen angebracht worden, 3,5m hoch. Wir aber sind ja 3,65m. Wir können dann weiter weg parken. Grr, es sind nur 13°C, die uns um halb fünf erwarten. Schrecklich, die Kälte. Im Globus essen wir uns eine Kleinigkeit, z.B. eine Soljanka für Annette. Drinnen kaufen wir die herrlichen Thüringer Bratwürste, aber die ungebrühten. Und sächsische Eierschecke. Mmh. -- Im Nachbarort Bad Klosterlausnitz hatten wir ja mal eine Wohnung (ersteigert), sodass wir uns hier recht gut auskennen. Und so wissen wir, dass wir uns außerhalb von Bad Klosterlausnitz auf einen Parkplatz stellen können, wo wir unbehelligt bleiben. Abends kommen natürlich viele LKWs von der Autobahn, aber es bleibt ruhig. Wir gehen früh zu Bett.



Durchfahrt durch Bad Klosterlausnitz



auf diesen Parkplatz im Wald bei Bad Klosterlausnitz stellen wir uns für die Nacht



unsere Tagesroute ca. 109km

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