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Dienstag,  01. Juni 2010



intelligente Baumbefestigungen am Straßenrand

Um acht Uhr geht es los. Wir fahren in Richtung Avignon-Nîmes-Montpellier. Unser Ziel ist der Wohnmobilstellplatz in Aniane. Den haben wir uns aus dem Stellplatzführer ausgesucht, weil wir ja jetzt mit dem dicken Phoenix nicht mehr so ohne weiteres und ins Blaue hinein überallhin fahren können. Auf der Fahrt geht ein ziemlicher Wind, das wird wohl der berühmte Mistral sein. Jedenfalls ist die Luft ganz warm.



Vorsicht, gefährlicher Wind

Als wir dann vor Montpellier auf die A9 biegen, herrscht so starker Sturm, dass sogar auf den Anzeigetafeln darauf hingewiesen wird. Und dann macht es peng und der Bügel mit den Seitenspiegeln klappt um. Und wie es dann immer so ist, kommt ausgerechnet jetzt natürlich weit und breit kein Rastplatz. Also klappt Herbert ihn während der Fahrt wieder zurück. Mei, der Krach vom Sturm ist ja ungeheuerlich, als Herbert das Fenster öffnet.



der Bügel mit den Seitenspiegeln ist umgeklappt

Aber der Bügel schlägt dann noch zweimal um, bis wir halten und ihn festschrauben können. Derweil lässt der Wind nicht nach. Wir fahren Richtung Gignac, der der Nachbarort von Aniane ist.



wir sind auf der Autobahn A9



Durchfahrt durch Gignac



der Wohnmobilstellplatz in Aniane

Auf dem Stellplatz in Aniane angekommen, gefällt uns der Platz aber nicht so gut. Auch gibt es die Ver- und Entsorgung nicht mehr. Irgendwie stehen wir da komisch, so auf dem Abstellgleis. Also wird ein anderer Stellplatz ausgesucht, direkt am Canal du Midi.


 

Es ist 16 Uhr, als wir nach La Retarde am Canal du Midi weiterfahren. Dabei ereignet sich ein richtiges Naturschauspiel am Himmel. Dann die Enttäuschung: Den Stellplatz in La Retarde gibt es nicht mehr. Stattdessen begrüßt uns dort ein Wohnmobilverbotsschild. Also wird wieder im Stellplatzführer geblättert: Auf nach Trèbes am Canal du Midi. Dort das gleiche Bild. Wir sind dort unerwünscht. Und so stellen wir uns für die Nacht auf einen riesigen Parkplatz eines Supermarktes, irgendwo vor Carcassonne. Also wir finden, dass wir früher, so ohne Stellplatzführer und Navi besser gefahren sind. Diverse Stellplätze gibt es entweder überhaupt nicht mehr, oder aber ist der Platz dann ganz anders als beschrieben. Und was das Navi angeht: Auf welch abenteuerliche Seitenstraßen - um nicht zu sagen Feldwege- wir schon hätten abbiegen sollen, was wir natürlich nicht machen. Also da greift Annette lieber zur altbewährten Straßenkarte, wie sie es immer gemacht hat. 


unsere Tagesroute ca. 266km

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