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Samstag, 30. Juni 2018



Blick von der Bushaltestelle Rohrmannsche Koppel auf den Parkplatz

Eigentlich wollten wir ja heute an den FKK-Strand gehen, aber das Wetter soll laut Vorhersage gar nicht so dolle werden. Nur etwas über 20°C. Da lassen wir das mit dem Strand besser sein und bummeln lieber durch Warnemünde. Und weil wir uns nicht mit den Strandsachen abplacken müssen, brauchen wir auch nicht zu dem anderen Parkplatz zu fahren, der immerhin ca. 2km näher an Warnemünde dran ist. Und weil der Weg nach Warnemünde bestimmt gut 5km beträgt, beschließen wir, einfach hier auf dem kostenfreien Parkplatz zu bleiben und den Bus - Linie 37 - nach Warnemünde zu nehmen. Und weil Annette eine Einheimische ist und sich auskennt, weiß sie, dass es Fahrkarten für Kurzstrecken gibt, für max. 4 Stationen. Sie läuft schnell mal über die Straße und schaut, wann die Linie 37 an Samstagen fährt. Alle 30 Minuten. Wir nehmen den Bus um 10:46 Uhr. Drei Stationen weiter - Haus Stolteraa - steigen wir aus und setzen genau da an, wo die Promenade anfängt. Hach, wie schön uns der Wind um die Nasen weht.



wir finden uns auf der Promenade wieder



ein originelles Klohäuschen



der Strand von Warnemünde ist 15km lang

Jetzt bummeln wir schön gemütlich die Promenade entlang und schauen immer wieder aufs Meer. Das soll also jetzt unsere neue Heimat werden. Wir glauben, dass wir uns ganz schnell einleben werden. Der Leuchtturm wird heuer 120 Jahre alt, der Teepott 50. So viele Jubiläen in einem Jahr. Wir gehen auch mal auf die Mole und sehen von dort aus das dicke Kreuzfahrtschiff, das heute in Warnemünde festgemacht hat. Jeden Tag ein anderes, manchmal auch zwei oder drei oder vier. (Am 29. Juli kommen wirklich vier Pötte an.) Wir schauen zu, wie das Boot der Küstenwache ein Schiff am Seil in den Hafen schleppt. Gefolgt von der dänischen Fähre "Copenhagen". Man könnte den ganzen Tag hier auf der Mole sitzen und dem Treiben auf dem Wasser zuschauen. Zumal es noch die vielen Hafenrundfahrten gibt. Irgendwann ziehen wir dann doch weiter und kehren ein in die Fischerklause am Alten Strom, einer der ältesten Einkehren Warnemündes. Wir nehmen Brathering mit Bratkartoffeln (H.) und Labskaus (A.) Der Labskaus sieht immer grässlich aus, schmeckt aber gut. Ganz schön was los am Alten Strom. Über den Kirchplatz kehren wir dann zurück zur Bushaltestelle Wiesengrund und fahren vier Stationen zur Rohrmannschen Koppel, wo sich unser Parkplatz befindet. So eine Kurzstrecke kostet 1,50 EUR. Dann parken wir noch den La Strada um, damit die Kühlschrankseite im Schatten ist. Annette nimmt die Mülltüte und tippelt die 2km zum anderen Parkplatz, denn wir es so typisch ist für Deutschland, gibt es ja nirgends Mülltonnen. Und die Melonenschalen wollen wir nicht länger in unserem kleinen Mülleimer lassen bei 30°C an Bord. Gegen 18 Uhr hören wir dreimal lautes Tuten des Kreuzfahrtschiffs, das ablegt, aber Moment mal, heute haben zwei Pötte angelegt, die AIDAmar und die Zenith. Wir haben nämlich einen Fahrplan aus dem Magazin "Der Warnemünder". Der Abend wird schön und der Parkplatz leert sich.



an der Skulptur "Liebespaar" von 1979



Teepott und Leuchtturm in trauter Einigkeit


 


 



wir gehen mal auf die Promenade



da hinten liegt das Kreuzfahrtschiff



es ist ein Kommen und Gehen auf dem Wasser


 


 



unser Blick aus der Fischerklause



Brathering und Labskaus



schöne Malerei auf Glas



urig ist die Fischerklause



am Alten Strom



Schlangestehen bei Backfisch-Tilo



und hier die charmanten kleinen Häuschen am Alten Strom


 



Warnemünde - Rostocks schönste Tochter (auf der Alexandrinenstraße)



wir kaufen noch ein Kilo Kirschen auf der Mühlenstraße



jetzt haben wir genug Schatten

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