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Mittwoch, 19. Juli 2017



wir verlassen die Südküste bei Starkwind

Eigentlich war es unser Plan, noch ein paar Tage hier in Plakiás zu bleiben, dann weiterzufahren nach Frangokastello, wo es auch eine FKK-Bucht gibt, dann weiter nach Chora Sfakíon und mit der kleinen Fähre nach Paleóchora. Aber jetzt sind lauf Wetterkarte drei Tage mit Starkwind für hier unten an der Südküste angekündigt. Und den Starkwind bzw. Sturm haben wir schon gleich am frühen Morgen. Starkwind hatten wir genug, als wir Anfang Juli in Paleóchora viel zu lange, nämlich fast fünf Tage, ausgeharrt hatten. Starkwind ist schlimmer als 45°C Hitze, denn die könnte man zumindest am Strand aussitzen, schön unterm Sonnenschirm oder im Wasser. Bei Starkwind kann man nicht mal gescheit die Fenster öffnen, ohne dass sie hin und her schlagen. Wir bleiben also jetzt nicht hier in Plakiás, sondern brechen unsere Zelte ab und fahren zurück zur Nordküste. Und das gute an Kreta ist ja, dass die Entfernungen nie allzu groß sind. Ruckzuck ist man von einer Küste zur anderen gefahren. Vom Libyschen Meer zum Kretischen Meer, wie die beiden Küsten hier heißen.


 



wieder geht es durch den Kotsifou Canyon

Wir nehmen die gleiche Route zurück, also wieder durch diesen Kotsifou Canyon. Der Wind ist unglaublich, als wir an der Schlucht ankommen. Trotzdem steigt Annette jetzt aus und will ein paar Fotos unserer Durchfahrt machen. Sie muss sich richtig gegen den Wind stemmen, und kalt ist der Wind auch noch. Als wäre man ganz oben in den Bergen. Und das alles nur im dünnen Leibchen. Dann geht es wieder vorbei bzw. durch Ágios Ioánnis und Ágios Vasílios und auf die Nord-Südstraße, anschließend auf die Nationalstraße, vorbei an Rethimno und immer weiter gen Westen. Zuerst wollten wir nach Georgióupoli, aber jetzt findet Herbert, dass wir bei der Windmühle von Stavrós besser aufgehoben sind. Recht hat er. Wir kaufen noch beim Lidl ein und erreichen Stavrós um Mittag. Ein italienisches Wohnmobil ist schon da, später kommt noch ein Italiener dazu. Ansonsten ist hier ganz schön was los. Man kann gar nicht gucken vor lauter Mietwagen. Das Meer tobt, aber es geht hier nur ein Lüftchen, das uns erfrischt. In den vergangenen Tagen muss der Sturm hier wohl auch gewütet haben, denn das Wasser ist auch übergetreten und verdunstet nun ganz langsam auf dem flachen Felsboden. Hier werden wir nun ausharren, bis es sich ausgetobt hat in Paleóchora, wo der Sturm heute und die kommenden vier Tage Windstufen von 4 bis 6 hat, was ganz schön happig ist und keinen Spaß macht.



Licht und Schatten wechseln sich heute immer wieder ab



die Schafe werden eingesammelt und abtransportiert



und schon haben wir die Nordküste erreicht


 



die Nationalstraße geht direkt an der Küste entlang



Melonen, kauft Melonen



wir sind auf Akrotiri, der Halbinsel nahe Chaniá



Ankunft in Stavrós bei der Windmühle



das Meer beruhigt sich heute den ganzen Tag nicht mehr

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