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Donnerstag, 27. Juli 2017



diesmal wird der Reifen auf die übliche Weise repariert

Diese unkonventionelle Reifenreparatur am Montag war dann doch nur ein Geschiss. Der Reifen verliert jetzt mehr Luft als vorher. Wir müssen also nochmal ran an die Sache. Hier ganz in der Nähe zu unserem Platz gibt es eine EKO-Tankstelle, und vielleicht haben die ja eine richtige angeschlossene Werkstatt? Heute geht eh wieder Starkwind, und wir wollen vielleicht später direkt nach Paleóchora fahren, mal einen Tapetenwechsel haben. Den Sprung ins Wasser am frühen Morgen lassen wir heute ausfallen, denn die Wellen gehen so stark und man sieht nicht, wo man hintritt. Annette stößt mit dem linken Fuß gegen eine Felsplatte, die da sonst eigentlich nicht ist. Weiter hinein mag sie jetzt nicht mehr, sie setzt sich nur ans Ufer für einen Hausputz, wie wir das immer nennen. Nach dem Frühstück fahren wir dann mal zur EKO-Tankstelle, und zumindest lesen wir das Wort Voulkanizatér (Vulkanisateur), und es stehen jede Menge alter Reifen da herum. Der Besitzer macht sich gleich ans Werk, baut zügig das Rad ab usw. Er macht die Reifenreparatur auf herkömmlichem Wege, Felge ab usw. Er trägt eine Flüssigkeit innen im Reifen auf und sagt uns, dass diese nun fünfzehn Minuten trocknen müsse. Er sprüht dann eine Flüssigkeit von außen auf die reparierte Stelle und siehe da, es treten keine Bläschen mehr auf wie vorhin noch. 10 Euros verlangt er für seine Arbeit.

Wie aufgewühlt das Meer heute wieder ist. Was für eine weiße Gischt. Wir machen mal ein Foto vom Strand aus unserem Seitenfenster heraus und staunen einmal mehr, wie stark der Zoom unserer kleinen Canon Powershot G5X ist. Der geht ja bis zum Mond! Am frühen Nachmittag spazieren wir nach Paleóchora hinein, setzen uns wieder in das Vakakis Café und schauen dem Treiben zu. Im Ort ist der Wind aber nicht so arg. Es ist noch etwas früh, um irgendwo essen zu gehen, erst halb sechs. Aber vielleicht kehren wir ja irgendwo auf einen Gyros ein. Das ganze wird ein Reinfall, denn das Fleisch ist nicht frisch. Was tut man in so einer Situation? Der Hunger treibt das Essen rein, aber als man uns am Ende fragt, ob das Essen gut war, können wir das nicht bejahen. Wir sagen: the meat was old, it was smelly (es mieft). Worauf der Besitzer sich empört und sagt, dass das Fleisch bei ihm immer frisch sei. Na egal jetzt, wir zahlen und gehen. Spät abends im Bett sagt Herbert: Ach, ich könnte noch ein Leckerli vertragen. -- Och nee, knutsch doch ein bisschen an meinem Busen, und dann hast du dein Leckerli gehabt. -- Na, du bist mir ja 'ne ganz lustige. -- 'ne lustige Gans . . . Jedenfalls ist das andere Leckerli dann vergessen. Die Nacht hat auch wieder normale Temperaturen.



wir fahren auch mal hinten raus ganz in Richtung Westen, aber da ist nichts besonderes mehr



ein Blick aus unserem Seitenfenster mit etwas Zoom . . .



. . . und mit mehr Zoom



wir sind wieder im Vakakis Café


 



diesen Ausblick haben wir

 

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