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Mittwoch, 05. Juli 2017



da, wo die vielen Fahrräder sind, da ist der Waschsalon

Heute verschlafen wir, stehen es um 7 Uhr auf und gehen mal nicht gleich an den Strand. Es geht auch schon wieder ein ziemlicher Wind; wir brauchen also die Erfrischung nicht. Die Nächte sind jetzt auch wieder ganz normal. Irgendwann müssen wir ja mal unsere Wäscheberge in Angriff nehmen, können Paleóchora auf keinen Fall vorher verlassen, denn wo gibt es sonst einen Waschsalon weit und breit? Und so beschließen wir, heute zu waschen und erstmal nicht an einen Strandtag zu denken. Annette geht mit zwei Wäscheladungen - weiß und bunt - um kurz vor 8 Uhr los, aber dann macht das Reisebüro Notos mit angeschlossenem Waschsalon erst um 8:30 Uhr auf. Sie vertreibt sich die Wartezeit in den Gassen, die noch schön im Schatten liegen. Dann Maschinen an, zweimal 6 EUR bezahlen und heimwärts. Nach einer Stunde gehen wir gemeinsam zurück zum Waschsalon und nehmen jetzt die dritte Ladung - die Bettwäsche - mit. Mittlerweile hat sich der Wind zu einem Sturm entpuppt, ja fast orkanartig sind die Windböen. Und dabei wollten wir alles so schön zwischen den Strommasten aufhängen; die Wäscheleine ist schon gespannt. Das wird jetzt richtig wild. Wir hängen zuerst die Handtücher und die ganzen bunten Sachen auf. Annette hält die Leine fest, die sich immer mehr dehnt und zerrt im Wind. Dafür ist alles wirklich und ohne Übertreibung in zwanzig Minuten trocken. Jetzt kommt die nächste Tasche dran, die weißen Sachen, die kleiner sind (Unterwäsche, Geschirrtücher) und nicht so wüst im Sturm schaukelt. Wieder ist nach zwanzig Minuten alles trocken. Dann gehen wir zum Waschsalon und holen die Bettwäsche ab, mit der wir dann zum drittenmal das gleiche Spielchen treiben. Der Sturm wird immer schlimmer; es ist nicht an einen Strandtag zu denken. Wir gehen nur mal runter an den Strand und ins Wasser. Irre kalt heute, da tun einem ja die Finger weh unter Wasser; die Kälte beißt richtig. Also vertreiben wir uns den Tag anderweitig. Schön, dass die Wäsche jetzt fertig ist, jetzt könnten wir jederzeit abreisen. Aber wir haben mal geschaut: Oben an der Nordküste geht der Wind genauso. Und hier hätten wir zumindest den FKK-Strand, zumal uns Paleóchora auch richtig gut gefällt. Ein Ort, den wir empfehlen können.



die ersten zwei Ladungen sind fertig



mit zwei Taschen geht es erstmal heimwärts



der Wind wird immer schlimmer



Annette hält die Leine fest und bekommt heute ihre Jahresdosis Sonnenschein ab



Chaos an Bord, bis alle Wäsche weggefaltet ist

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