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Montag, 27. Juli 2015



warm angezogen geht Annette zum Bäcker

So schnell schießen die Preußen nun doch wieder nicht. So gut wir den La Strada auch immer noch finden, so wollen wir jetzt nichts übers Knie brechen. Um das Fahrzeug zu besichtigen, müssten wir uns einen Leihwagen nehmen, was derzeit mit großen Umständen verbunden wäre. Wir wollen jetzt einfach auf unser Auto warten und dann schauen, ob der La Strada dann immer noch zu haben ist. Herbert schickt dem Verkäufer einige Fragen, zu denen wir am Nachmittag die Antworten bekommen. Alles hört sich gut an, und das Fahrzeug ist also noch nicht weg. Wir wollen jetzt hoch pokern, denn wenn wir es jetzt reservieren oder gar anzahlen würden, hätten wir vor Ort weniger Chancen, den Preis noch etwas zu drücken. Wir müssen halt die Füße stillhalten, wie die ganze Woche schon. So ohne Auto zu sein ist eine komische Sache. Vor allem für den Herbert, der seit seinem 18. Lebensjahr keinen einzigen Tag seines Lebens ohne Auto war. Wir müssen auch noch so viele Dinge für die Wohnung kaufen. Der Einkaufszettel, den Annette bisher geschrieben hat, ist lang. Und wir müssen beim Hammer auf der Zweibrücker Straße noch zwei Teile zurückgeben, die wir am letzten Montag dort gekauft hatten und für die wir nun doch keine Verwendung haben. 38 Euros, auf denen wir nicht sitzenbleiben wollen. Annette müsste am Donnerstag den Bus in die Stadt nehmen. Ansonsten ist der Tag heute eher herbstlich; der Sturm wütet über unserem Dach. Im Wohnmobil hätten wir die Fernsehantenne heute nicht ausfahren lassen dürfen. Überhaupt lieben wir den Komfort, den wir jetzt in der Wohnung haben. Wie haben wir es 6,5 Jahre auf so wenig Raum nur ausgehalten?

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