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Sonntag, 05. Juli 2015



so wollen wir draußen essen, aber dann kommt der Sturm und treibt uns nach drinnen

Heute wird es nicht ganz so brachial heiß, und so kann Annette sich heute mal wieder dem Hausputz zuwenden. Alles aus den Außenstaufächern ausräumen, wobei wir ja schon letzte Woche dies und das ausgeräumt und in unseren neuen Keller gestellt hatten, und dann los. Den schönen großen Sonnenschirm - es ist ein Knirps, den wir schon seit 16 Jahren besitzen, also kein Chinaschrott - nimmt sich Annette dann auch noch vor, und der sieht nach der Wäsche aus wie neu. Dann wird es aber doch wieder ganz schön heiß. Dafür, dass Wochenende ist, ist es hier auf dem Stellplatz von St. Aldegund gar nicht so voll. Vielleicht sind die Leute bei der Affenhitze gar nicht erst losgefahren. Für heute Abend sind ja noch schwere Hitzegewitter vorhergesagt. Abends essen wir uns eine Gemüseplatte mit Oliven und Thunfisch. Wir sitzen draußen, müssen dann aber eiligst nach drinnen gehen, da ein starker Sturm aufkommt, der unter anderem die 1,5L-Wasserflasche (halbvoll) vom Tisch fegt. Alles andere können wir irgendwie festhalten, aber an ein Weiteressen ist natürlich nicht mehr zu denken. Auch die Stühle wollen umkippen. Also alles schnell sturmfest machen und hinein in die gute Stube. Es blitzt und grollt dann auch in der Ferne, es kommen ein paar Regentropfen herunter, aber es ist hauptsächlich der Sturm, der den Platz in Atem hält. Abends sitzen wir dann wieder vor dem Fernseher in Sachen Griechenland. Ein Wahnsinn, was dieser Scharlatan in den letzten fünf Monaten aus seinem Land gemacht hat. Und dass die Griechen blöd genug sind, zweimal auf das Blaue vom Himmel hereinzufallen. Man muss langsam den Eindruck haben, dieser Tsipras wird von außerhalb Europas gesteuert. Um 23 Uhr gehen wir zu Bett. Der Wind hat sich gelegt.

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