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Freitag, 24. Juli 2015



wir sind beim Wasgau im Nachbarort

Bei unserem Großeinkauf an Lebensmitteln am letzten Montag hatten wir ganz vergessen, eine Flasche Wein mitzunehmen. Damit wir auch mal auf unsere neue Wohnung anstoßen können. Die allerletzte Flasche Mateus Rosé aus Portugal hatten wir an der Mosel geköpft. Bei der Affenhitze wäre ein Radler auch mal ganz nett gewesen. Aber da sieht man, dass wir nicht solche Schnapsdrosseln sind, die ständig ans Saufen denken, ha ha. Heute wollen wir aber wirklich mal zum Nachbarort laufen, denn wir brauchen ein Glas Gurken für einen Wurstsalat. Wir gehen schon um halb zehn los, vor der größten Hitze. Es geht ein Radweg her, und allzu weit kommt unser Weg dann gar nicht vor. Das Sortiment an allem beim Wasgau ist gut, und sie haben jede Menge Pfälzer Wein in den Regalen. Zwei Flaschen Wein nehmen wir mit, und dann noch dies und das. Schade, dass wir hier kein 3m Verlängerungskabel finden für unsere elektrische Bratpfanne. Derzeit müssen wir halt immer die Kabeltrommel hernehmen.



mit Sack und Pack machen wir uns auf den Rückweg



es geht ein Radweg neben der Straße her



bei uns im Ort kaufen wir noch zwei Wecken für den Wurstsalat

Auf dem Rückweg gehen wir bei uns im Ort auch nochmal zum Bäcker, weiße Semmeln (die heißen hier Wecken) für den Wurschtsalat kaufen. Nach insgesamt zwei Stunden sind wir wieder daheim, aber wir hatten auch sehr getrödelt, zum Beispiel musste Annette am Anfang noch einmal umkehren, weil wir die Kamera vergessen hatten. Dann geht es wieder an die Putzerei. Heute müssen die Klebereste von der Tür am dreieckigen Balkon ab. Es sind so hässliche gelbe Streifen, wo der Vorbesitzer anscheinend Fliegengaze angebracht hatte. Mit einem Spachtel schabt Annette alles herunter, dann noch mit Viss hinterher. Gut, dass alle Fenster, bis auf das Dachfenster im Bad, aus Kunststoff sind. Um 16 Uhr sitzen wir bei Wurstsalat aber ohne Wein draußen. Den Wein trinken wir erst um 19 Uhr, und selbst dann steigt er uns noch zu Kopf. Herbert nimmt sein Glas und sagt: "Hach, Annette, wenn erstmal alles eingerichtet ist und alle Möbel da sind, dann wird die Wohnung ein richtiges kleines Juwel. Ein richtiges Schmuckstück haben wir da gefunden." Am späten Abend kommt ein heftiger Sturm auf, und zur Vorsicht lassen wir die Rolläden im Wohnzimmer herunter. Wer weiß, ob nicht die große Fensterfront aufreißen würde bei diesem mörderischen Sturm.. Und außerdem sind die Scheiben gerade so schön sauber. Überall zucken Blitze am Himmel, als wäre es die Silvesternacht.


 



jetzt können wir auch mal anstoßen auf unsere neue Wohnung

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