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Mittwoch, 22. Juli 2015



morgens um halb sieben

Seit Mai 1999 ist es der erste Tag ohne Wohnmobil. Seit damals hatten wir immer nahtlos ein Wohnmobil, insgesamt 6 Stück. Der Tag beginnt mit viel Sonne, gleich morgens um 6 Uhr steht sie im Osten; heute früh braucht Annette keinen Pullover. Herbert geht um halb acht zum Bäcker, denn die Semmeln, die wir im Phoenix im Eisfach hatten, haben den Umzug in den Kühlschrank nicht gut überlebt und sind mittlerweile zu hart. Mal schauen, wir wir ansonsten mit den Vorräten auskommen werden, die stapelweise im kleinen Kabuff stehen. Wir sind mit 5 Packungen Mineralwasser eingezogen, von denen schon eine verbraucht ist. Annette macht sich dann wieder an den Hausputz, heute das Bad. Die Wohnung selbst ist ja wirklich schön, es wurden auch keine billigen Materialien verwendet, so z.B. findet man im Bad die Badewanne und die Toilette von Villeroy & Boch, und das Waschbecken ist aus Glas und recht schick, aber es ist alles ganz schön dreckig. (Der Vorbesitzer war ein junger Mann, Jahrgang 1979, der die Wohnung allein bewohnt hat.) Mei, wie das Dachfenster aussieht. Aber peu à peu kämpft sich Annette durch.



heute putzt Annette das Bad

Heute bekommen wir auch Antwort von Rosi und Manfred, den beiden Pfälzern, die sich derzeit in der Finnmark aufhalten. Sie schreiben "...vom Globetrotter zum Schlabbeflicker (sagt man zu den Pirmasenser Schustern)" und "diese Region ist die schönste der Welt. Die Leute sind nett, der Wein ist süffig und das Wetter ist meistens schön". Und dies und das, dass es bestimmt schön ist, dass das Wasser und der Strom wieder aus der Leitung kommt, ohne dass man nachfüllen muss. Ja, das stimmt schon. Als wir am Nachmittag wieder auf dem Balkon sitzen, sagt Herbert, dass das doch jetzt was anderes ist als auf einem Stellplatz. Denn egal wie schön mancher Stellplatz ist, am Ende ist es doch nur ein Parkplatz, wo man von anderen Fahrzeugen umgeben ist. Was uns jetzt besonders gefällt ist, dass wir von der Küche aus alles ganz leicht nach draußen tragen können und so kurze Wege haben. Keine Stufen, die zu steigen sind usw. Heute Abend gibt es bei uns Spinat, den wir gut eingewickelt hatten, nachdem er gestern das Eisfach verlassen hat. Mittlerweile wissen wir auch, welcher Lichtschalter welches Licht einschaltet. Gut, dass der Vorbesitzer erstmal alle Lampen an den Wänden und Decken gelassen hat. Spät abends sieht es nach Regen und Sturm aus, aber beides kommt dann doch nicht.



unsere Vorräte stapeln sich in drei Kisten und dann ist da noch das viele Mineralwasser

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