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Dienstag, 21. Juli 2015



als alle Arbeiten erledigt sind, essen wir uns eine schöne kalte Melone

Hach, was für schöne Matratzen, was für eine gute erste Nacht. Und doch sitzt Annette schon um 6 Uhr am gestrigen Bericht. Draußen auf dem Balkon, wo wir ja den Campingtisch und die Stühle stehen haben. Aber so früh morgens ist es doch noch recht frisch; sie muss sich einen Pullover überziehen. Dann sitzen wir auch beim Frühstück, bevor wir uns ans restliche Ausladen machen. Gegen 10 Uhr klingelt unser Telefon. Es ist unser Bankberater, der den Herbert fragt, ob es sein kann, dass wir eine größere Summe Geld erwarten, die nämlich gerade auf unser Konto geht. Ja, das kann gut sein. Schön, dass das Geld schnell genug kommt. Herbert ruft den Käufer an und teilt ihm mit, dass das Geld da ist und er das Fahrzeug abholen kann. Der Käufer will gegen 18 Uhr bei uns sein. Dann sind wir wieder fleißig am Phoenix. Was wir nicht alles mitgeschleppt haben all die Jahre. Das muss jetzt alles in den Keller. Wir werden nie wieder so viel an Bord nehmen; jetzt wissen wir ja, was man unterwegs braucht und was nicht.



heute essen wir die Forellen, die aus dem Eisfach mussten

Gegen 13 Uhr sind wir fertig mit dem Wohnmobil. Jetzt müssen wir noch ein wenig warten, bis es auf dem dreieckigen Balkon schattig genug ist. Längst haben wir diesen Balkon zu unserem Lieblingsplätzchen erkoren. Dann schneidet Annette eine Melone auf, kocht einen Kaffee und sitzen wir im Schatten. Wir müssen mal unseren großen Sonnenschirm aus dem Keller holen und aufstellen. Gegen 17 Uhr ruft der Käufer an. Alles verspätet sich, und er würde erst jetzt losfahren; und es könne sein, dass er erst spät abends bei uns eintrifft. Egal, wir sind ja da. Dann ist er aber doch schon um halb acht da; er muss wohl über die Autobahn geflogen sein. Tolle Wohnung, sagt er und schaut sich die Dachbalken an. Wir sind noch gar nicht richtig eingezogen, sagen wir ihm. Macht nix. Herbert zeigt ihm dann alle Funktionen am Phoenix und dann fährt er davon. Annette macht ein allerletztes Foto und bedeutet Herbert, dass er extra unten bleiben soll, damit er mit aufs Foto kommt. Nein, wir sind nicht wehmütig, sondern froh, auch diese Hürde, eigentlich die größte, genommen zu haben. Jetzt sind wir frei für einen neuen Lebensabschnitt. Man sollte nicht unterschätzen, wie schwierig und kraftaufwendig es ist, vom Wohnmobil wieder zurück in ein festes Domizil zu ziehen. Der Umzug von der Wohnung bzw. vom Haus ins Wohnmobil ist viel leichter als der Schritt zurück. So, dann sitzen wir vor dem Fernseher, der erstmal in der falschen Ecke steht, aber wir haben kein längeres Fernsehkabel. Und so sitzen wir halt auf unseren Campingstühlen. Der Blick auf unsere Straße, als die Laternen angehen, ist wieder richtig schön. Auch ist da ja noch die schlanke Sichel vom zunehmenden Mond. 



da fährt der Phoenix davon

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