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Montag, 07. Juli 2014



so stellt man sich Bayern vor

Es sind Schleierwolken am Himmel, und das ist nicht gerade das Wetter fürs Freibad. Auch sollen heute viele Regenschauer herunterkommen. Aber wir haben ja jetzt den Golf und könnten damit mal einen Ausflug machen. Den beiden Pfälzern, Rosi und Manfred, mal ein wenig die Gegend zeigen. Oder irgendwo bayrisch essen gehen. Herbert wüsste zum Beispiel den Schneiderwirt in Nussdorf; die haben einen schönen Biergarten dort. Und so fahren wir über Mittag los. Mittlerweile hat sich das Wetter auch berappelt, es ist sonnig und der Himmel ist blau. Es ist total komisch, wenn man nur ein- oder zweimal im Jahr mit dem Auto fährt, statt mit dem Wohnmobil. Alles ist so direkt und so laut, es ist, als würde Herbert viel zu schnell fahren. Oder er tut es ja wirklich.



wir tun ein paar Schritte durch Neubeuern

Als wir in Nussdorf ankommen, ist der Schneiderwirt geschlossen. Immer montags. Andere Gasthöfe auch. Schade. Wir fahren dann weiter nach Neubeuern, das Vorzeigedorf. Es ist bald zu schön hier. Die Häuser wirken hier fast wie Theaterkulisse, als wären sie gar nicht zum Bewohnen gedacht, sondern nur zum Anschauen. Es sind auch nur wenige Leute in den Straßen, im Grunde sind wir die einzigen. Ein paar Leute sitzen in einem Biergarten, aber auf der Speisekarte ist alles mexikanisch, und das will Annette nicht. Eigentlich ist es auch sowieso besser, sich bei der Hitze den Bauch nicht so vollzuschlagen. Weiter geht die Fahrt nach Brannenburg, wo wir uns in die Eisboutique Venezia setzen. Eine Kugel Eis kostet mittlerweile 1,10 EUR. Da soll noch einer sagen, im Ausland wäre das Eis teuer. Aber im Ausland ist die Portion viel größer und es gibt Staffelungen. Zum Beispiel eine Kugel 2,50 EUR, zwei Kugeln 3,50 usw. Hier nicht. Hier zahlt man für jede Kugel gleich, und wenn es zwanzig werden. Heute bei uns vier Leuten sind es 13 Kugeln, und wer hat wohl die größte Portion? Und mit Sahne? Wir fahren dann wieder heim und sitzen bei Rosi und Manfred unter der Markise und köpfen die Flasche portugiesischen Secco, die wir seit Silvester durch die Gegend gefahren haben. In der Ferne hören wir schon die ersten Donnerschläge, dann zucken ein paar Blitze am Himmel und der Regen kommt ganz dicke. Jetzt eilt ein jeder zu sich an Bord. Der Regen kommt mit Macht, und unsere lieben Nachbarn haben keinen Fernsehempfang. Hängen die Blätter an den Bäumen so schwer vom Regen? Jedenfalls parken sie ihren RMB um und stehen jetzt wieder direkt neben uns. Spät abends hört der Regen wieder auf.



welche Pracht



ein paar Eindrücke von Neubeuern


 



gleich kommt der Regen ganz dicke

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