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Sonntag, 13. Juli 2014



in dieser kleinen Kirche von Großholzhausen findet die Taufe statt

Im Regen fahren wir los zur Enkelin, die heute getauft wird. Als wir später mit der gesamten Bagage an der Kirche in Großholzhausen ankommen, hat der Regen aufgehört und ist die Luft jetzt entsprechend dampfig. Der Pfarrer ist aus Indien und erfrischend anders in seiner energischen Art, nicht so einlullend. Und doch ist das, was man predigt und redet und singt, grenzenlos naiv und gutgläubig. Es werden heute vier Kinder gleichzeitig getauft. Dann fahren wir alle zum Essen nach Litzldorf, wo man den Tisch für uns neun Erwachsene und vier Kleinkinder drinnen gedeckt hat, weil es doch am Vormittag noch so geschüttet hatte. Jetzt bittet man ein paar Gäste, sich zu anderen Tischen zu begeben, damit man für uns drei Tische zusammenstellen kann und wir alle draußensitzen können. Das Essen ist gut wie immer im Litzlhof; Annette hat zum Beispiel Ochsenschmankerl, bestehend aus Ochsenwadl und Tafelspitz und noch einer dritten Komponente aus gekochtem Rindfleisch. Anschließend feiern wir alle im neuen Haus von Tochter und Schwiegersohn weiter, wo es Kaffee und Kuchen gibt. Um 20 Uhr fahren wir heim, damit wir noch Zeit genug haben, unsere Tanks zu leeren und zu füllen auf dem Stellplatz, und damit wir pünktlich zum WM-Finale vor dem Fernseher sitzen können. Mit Rosi und Manfred reden wir auch noch und wollen uns alle als Weltmeister wiedersehen. Es dauert ja dann bis zur 112. Minute, bis das Tor endlich, endlich fällt. Rosi kommt in einer der Pausen zu uns an die Tür, und es ist wie in einer Silvesternacht, wenn man auf Mitternacht hinfiebert. Jetzt sind wir also wieder Weltmeister, nach 1954 und 1974 und 1990. Das fühlt sich toll an; da können wir mal wieder so richtig stolz sein auf unser Vaterland.



ein Blick in die Kirche vor dem großen Ansturm



hier, im Biergarten vom Litzlhof, essen wir alle zu Mittag

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