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Freitag, 18. Juli 2014



bei der Diakonie auf der Klepperstraße in Rosenheim gibt es u.a. auch immer jede Menge gebrauchter Bücher

Heute müssen wir ein paar Dinge abarbeiten. Zum Beispiel muss Herbert zur Radiologie zum Lungeröntgen. Denn immer, wenn er mal erkältet ist, muss er noch monatelang danach husten, als würde er sich nicht nur die Seele, sondern auch die Lunge aus dem Leib husten. Und vor sechs oder sieben Wochen, am Lac du Salagou, als er tagelang nicht schlucken konnte, hat es ihn wieder erwischt und will sich die Lunge seitdem nicht beruhigen. Nach dem Röntgen fahren wir zur Diakonie; vielleicht haben sie ja ein paar schöne Bücher dort. Gebrauchte Taschenbücher kosten da jetzt 40 Cents, Harteinbände 80 Cents. Wir nehmen dann nur drei Bücher mit: "Rückkehr nach Missing", von Abraham Verghese; "Todesgruß", von Zane Radcliffe; und "Stunde Null in Phnom Penh", von Christopher G. Moore.



Durchfahrt durch Kolbermoor auf dem Weg zum Waschsalon

Es ist schon extrem heiß, als wir jetzt weiterfahren nach Kolbermoor zum Waschsalon. Es sind zwei Waschmaschinenladungen, die wir dabeihaben. Der Waschsalon war früher immer etwas luschig, aber mittlerweile haben sie neue Maschinen, von denen die Hälfte noch gar nicht angeschlossen ist. Die Wartezeit, während unsere zwei Maschinen laufen, vertreiben wir uns mit dem Lesen verschiedener ausliegender Klatschmagazine und merken, dass wir schon zu lange weg sind von Deutschland, denn die meisten Leute/Promis kennen wir überhaupt nicht. Nach dem Waschen fahren wir zum Einkaufen, nehmen auch wieder deutsche Erdbeeren mit. Dann kommt alles auf die Wäscheleine, kommen die Erdbeeren in unsere Bäuche und vergeht der Hitzetag unter der Markise. Heute sollen es auch wieder 35°C sein, aber die Hitze damals über die Pfingsttage in Frankreich am See kamen uns schlimmer vor als heute. Annette fallen auch noch diese und jene Dinge ein, die der Beklagte gestern gesagt hat. Dass er mal in irgendeinem früheren Prozess freigesprochen wurde. Seine jähzornige Art hat ihn bestimmt selten weitergebracht in seinem Leben. Wir sitzen bis zum späten Abend draußen und können endlich aufatmen, was die Hitze angeht. Heute haben wir auch mal die Klimaanlage eingeschaltet.



wir ackern die Klatschmagazine und Käseblätter durch, während wir auf die fertige Wäsche warten



die Wäsche auf der Leine gibt zusätzlichen Schatten



es gibt wieder ein paar Erdbeeren

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