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Freitag, 11. Juli 2014



im Regen fahren wir nach Bernau und Grassau

Wieder ist die Nacht um halb sechs zu Ende, sind wir früh unterwegs, schon um sieben Uhr. Schade, dass es um halb sieben noch anfängt zu regnen. Auf der Autobahn kommen wir dann gut voran. Annette muss ja um 8 Uhr in Grassau beim Arzt sein, und Herbert um 9 Uhr in Bernau. Und da wir etwas zu früh sind, fahren wir noch an den Häusern vorbei, wo wir früher gewohnt haben. Zuerst in Bernau und dann in Marquartstein. In Bernau sieht alles noch aus wie früher, aber das Haus in Marquartstein überrascht uns auf negative Weise. Die Hecke unserer ehemaligen Wohnung wächst wie wild in den Himmel, die beiden Thujen sind auch meterhoch. Ein Wasserrohr ragt aus der Nachbarwohnung, die wohl Wassereinbruch hat. Und jetzt im Nieselregen wirkt eh alles schlimmer. Wir wissen, dass wir in Zukunft keine Erdgeschosswohnung mehr haben wollen. 



Durchfahrt durch Bernau am Chiemsee

So, dann ist Annette beim Arzt. Die Untersuchung ergibt keine guten, aber auch keine schlechten Ergebnisse. Es nieselt immer noch, als sie um 8:44 Uhr an der Bushaltestelle ankommt. Der Bus fuhr um 8:34 Uhr, der nächste kommt um 9:34 Uhr. Eine Stunde zu warten, hat sie keine Lust. Und sie hatte sich auch gefreut, von Grassau nach Bernau (8km) zu Fuß zu gehen. Sie könnte ja jetzt schon mal losgehen und vielleicht in Rottau, auf halbem Wege, in den nächsten Bus einsteigen. Das macht sie jetzt, aber als sie in Rottau um 8:23 Uhr ankommt, dauert es immer noch bis 8:39 Uhr, bis der Bus kommt. Viel zu lange; sie geht weiter zu Fuß bis zur nächsten Haltestelle, aber kurz davor überholt sie der Bus. Kurz vor Bernau ist plötzlich Herbert mit dem Auto da. Er hatte sich gewundert, dass Annette nicht im Bus war, der gerade in Bernau ankam. Jetzt erzählen wir einander die Ergebnisse. Beim Herbert sind diese besser. Der Arzt hatte ihm wörtlich gesagt: Für Ihr Alter sind Sie in "erschreckend gutem Zustand".



in Bernau haben wir sieben schöne Jahre gewohnt



Durchfahrt durch Rottau



auf dem Rückweg macht Annette dieses Foto von der Bushaltestelle Rottau aus

Jetzt fahren wir zur Tochter und anschließend zu MAN, wo wir uns die Rechnung abholen. Diese beläuft sich auf 3.645 EUR, aber das ist einem die schönste Art des Reisens doch wert, oder? Auf der Heimfahrt kaufen wir uns noch zwei Kebabs und essen diese daheim. Dann ruft Annette bei der Radiologie in Rosenheim an für einen Termin für eine Mammographie. Einen Termin kann man ihr für November geben. Wie bitte? Sie fragt, ob es woanders eine radiologische Abteilung gibt. Es gibt eine in Bad Aibling, wo man ihr einen Termin für den 28. Juli gibt. Später am Nachmittag sind Rosi und Manfred zurück von der Therme und Sauna hier in Bad Aibling, und wir sitzen bis halb sieben zusammen. In den letzten Tagen ist schon ein paarmal die Rede davon gewesen, dass wir uns alle im Winter wiedersehen. Das wäre schön. Die beiden glauben manchmal, dass wir das nur so aus Spaß sagen, aber das wäre wirklich schön. Aber jetzt soll erstmal der Sommer wieder richtig anspringen; der Gedanke an den nächsten Winter ist einfach zu schrecklich.



unsere Tagesroute ca. 41km hin und 41km wieder zurück nach Bad Aibling

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