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Sonntag, 20. Juli 2014



wir können es förmlich riechen, dass Regen im Anmarsch ist

Der Tag wird ähnlich heiß wie gestern, nur dass heute eine leichte Brise geht. Wir wollen die Hitze bei uns am Platz ausharren und nirgends hin. Es passiert also nicht viel. Am frühen Nachmittag setzt sich Annette hin (draußen) und schreibt an die Stadt Traunstein, Verkehrsüberwachungsdienst, wegen des Knöllchens, das man uns am Donnerstag vor dem Amtsgericht verpasst hatte. Sie schreibt vom Gerichtstermin und dass Herbert (in der Ich-Form) das Gerichtsgebäude bzw. den Gerichtssaal zwischendurch nicht verlassen konnte und dass er nach seiner Vernehmung dem weiteren Prozess unbedingt beiwohnen wollte, da er in einem früheren Verfahren der Kläger war, dass er mit dem Auto seiner Tochter, Frau So-und-so, geborene So-und-so in Traunstein war und bla bla bla. Sie fügt das Schreiben der Ladung des Gerichts bei. Schreiben kann sie ja, und wer weiß, vielleicht hilft es? Um halb vier wird der Himmel dunkel, rauschen die hohen Bäume wie wild und können wir den anstehenden Regen förmlich riechen. Schnell rollt Herbert die Markise ein und stellt Tisch und Stühle weg. Die anderen Leute auf dem Platz tun das gleiche. Dann kommt der Regen mit Macht, dauert aber nur eine halbe Stunde an. Im Radio hören wir von umgestürzten Bäumen zwischen Brannenburg und Oberaudorf und dass im Raum Rosenheim und Traunstein mit schweren Gewittern zu rechnen sei. Aber hier bei uns, im Landkreis Rosenheim, bleibt alles relativ zahm. Schön ist, dass sich die Luft merklich abkühlt und wir aufatmen können. Dann erreicht uns noch eine Nachricht von Apollo: Herberts Brillen sind fertig zur Abholung.



der Regen kommt mit Macht

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