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Mittwoch, 24. Juli 2013



wir fahren zum Stellplatz von Zell

Um 6 Uhr ist im Radio von Sturm und Regen in Belgien und Frankreich zu hören, und dass das Wetter ja auch zu uns kommen soll. Wir wollen früh vom Stellplatz St. Aldegund weg, damit wir nicht beim Entsorgen anstehen müssen. Es ist dann 8 Uhr, und doch ist noch ein Däne vor uns, der ewig an der Station braucht. Bei uns geht es dann schnell - wir arbeiten bei sowas immer Hand in Hand. Jetzt fahren wir zum Einkaufszentrum Zell zum Globus für einen größeren Einkauf. Der Himmel ist bedeckt, die Temperaturen sind angenehm, nach Regen sieht es eigentlich nicht aus. Als wir den Globus verlassen, kommen aber doch die ersten Tropfen vom Himmel. Wir fahren gerade über die Moselbrücke in Zell, als der Regen heftiger wird. Schade um unsere schöne Polierarbeit, denken wir uns, wenn wir jetzt durch den Regen fahren und alles verhunzen. Und so drehen wir am Kreisverkehr, wo sich die große schwarze Katz' befindet, und fahren zum Stellplatz von Zell, den wir von der Brücke aus sehen können. Es ist recht leer dort.

Jetzt pladdert es aber richtig. Zumindest wollen wir hier den Regen abwarten und dann weiterziehen. Von weitem hatte der Stellplatz ja nicht besonders schön ausgesehen, aber wenn man erstmal hier unten steht, ist es gar nicht so übel. Warum fahren heute eigentlich keine Boote und Schiffe? Oder streiken die Schleusenwärter? Es kommt kein einziges Schiff. Nach einiger Zeit hört der Regen auf und macht Platz für strahlenden Sonnenschein. Mittlerweile wollen wir aber gar nicht mehr weiterfahren. Wir holen Tisch und Stühle heraus, und Annette wäscht ein paar Wäschestücke, die ruckzuck in der Sonne trocknen. Dann bezieht sie noch die hauchdünnen Sommerbettdecken, denn es sind ja 38°C angekündigt für die kommenden Tage. Am frühen Abend kommt jemand, der die 6 EUR Stellplatzgebühren kassiert. Hier an der Mosel ist es wirklich nicht teuer. Es kommen dann noch drei Wohnmobile aus Norwegen auf den Platz gerollt. Unglaublich, wie stark die Skandinavier an der Mosel vertreten sind. Fehlt nicht viel, und sie laufen den Holländern den Rang ab, haha. Na, vielleicht nicht ganz. Morgen wollen wir zu neuen Ufern aufbrechen.



nachmittags ist das Wetter wieder richtig schön


 



Annette wäscht ein paar Wäschestücke



alles trocknet ruckzuck in der Sonne


 



unsere Tagesroute ca. 11km

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