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Freitag, 19. Juli 2013



unsere Fahrt geht an der Mosel entlang

Auch nachts und jetzt am frühen Morgen sind die Güterzüge unterwegs mit großem Lärm. Annette sitzt am Reisebericht, der sich ja nicht von allein schreibt. Dann überlegen wir, ob wir noch einen Tag in Andernach bleiben sollen, denn es fahren etliche Wohnmobile weiter und es werden mehrere bessere Plätze frei. Aber dann hören wir im Radio, dass heute die Sommerferien in NRW beginnen, und da können wir uns vorstellen, dass heute am Freitag überall der Teufel los sein wird. Da sind wir besser schnell an der Mosel und kommen irgendwo unter, bevor der große Ansturm kommt. Wir fahren also recht bald los und zwar ohne Frühstück.

Damit wir schnell vorankommen, fahren wir ein Stück Autobahn, die A48 bis Ausfahrt 8 nach Kobern-Gondorf. Dann beginnt der gemütliche Teil der Fahrt, immer die Mosel entlang. Gestern am Rhein war es ja schon so schön, aber hier an der Mosel ist alles noch schnuckeliger. Die Ortschaften sind bezaubernd; Annette macht etliche Fotos, aber die sind noch nicht genug, um die Schönheit zu zeigen. Über Löf, Hatzenport, Moselkern, Müden und Pommern geht es; ein Ort ist hübscher als der andere.



erstmal müssen die Scheiben sauber sein



auf der Mosel sind hauptsächlich Ausflugsboote unterwegs



wir durchfahren Hatzenport



die Ortschaften an der Moselweinstraße sind entzückend


 



wir erreichen Cochem

In manchen Orten hängen Plakate für Weinfeste im Juli und August. Da ist hier bestimmt richtig viel los. Dann erreichen wir Cochem, wo einiger Trubel ist. Ansonsten ist die Moselstraße ja recht leer, und wenn wir Wohnmobile sehen, dann sind es extrem viele Skandinavier, die hier unterwegs sind, vor allem Norweger. Oder ob es sich da um eine geführte Tour handelt? Wir fahren immer weiter, unser Ziel ist Enkirch, wo es einen riesigen Stellplatz  direkt an der Mosel geben soll.



in Cochem herrscht einigrer Trubel



hinter Ernst fahren wir auf die andere Moselseite



wie schön hier alles ist

Hinter Ernst kommen wir auf die andere Moselseite, wo es nicht minder schön ist. Als wir St. Aldegund erreichen, sehen wir viele Wohnmobile direkt an der Mosel stehen. Wenn man hier auch über Nacht stehen kann, können wir auch hier bleiben, sagt Herbert. Und dann sehen wir schon die Einfahrt und ein Schild mit 6 EUR/NACHT darauf. Fahren wir also auf diesen Platz, denn es ist noch einiges frei und die Lage so direkt an der Mosel ist wirklich toll. Es ist dann halb eins, als wir uns zum Frühstück hinsetzen. Und dann ist die allererste Amtshandlung die, dem Herbert die Haare zu schneiden. Jetzt liegt ein schöner Nachmittag vor uns. Herbert fragt Annette: Schätze mal, wieviel von den zehn Wohnmobilen links von uns Deutsche sind? -- Zwei? -- Nee. -- Nur wir allein? -- Ja. Denn hier stehen nur Holländer; auch die nächsten fünf Wohnmobile zu unserer rechten sind nur Holländer. Den Nachmittag verbringen wir unter dem Baum und schauen den Booten und kleinen Yachten nach. Abends kommt eine Frau zum Kassieren. Wir zahlen gleich für drei Nächte, denn übers Wochenende wollen wir auf jeden Fall hier bleiben. Wir fragen sie auch, ob es in der Nähe ein Freibad gibt? Es gibt eines in Alf, dem Nachbarort. Die Frau gibt uns eine kleine Touristenzeitung in die Hand, in der sich die umliegenden Ortschaften präsentieren. Prima. Denn die Hitze soll ja anhalten in den nächsten Tagen. Wir sitzen dann noch lange draußen und genießen den Abend.



dieses schöne Plätzchen direkt an der Mosel haben wir für uns gefunden



nachmittags sitzen und liegen wir im Schatten und genießen den Wind



unsere Tagesroute ca. 76km

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