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Mittwoch, 04. Juli 2018



es gibt die dollsten Fliesen bei ABS Fliesen

So, heute wollen wir uns mal wieder aufmachen zu den Baumärkten und Fachhändlern. Wir fangen an bei Bauhaus in Schutow (Stadtteil von Rostock). Die Fliesen taugen uns nicht, aber die Becken und Armaturen fürs Bad sind okay. Die haben jetzt randlose Toilettenbecken, die sich viel besser putzen lassen. Keine verzwickten Rillen mehr, an die man nicht heranreicht. Also hier werden wir auf jeden Fall fündig, und die Preise sind nicht utopisch. Dann fahren wir nach Bramow (weiterer Stadtteil) zu ABS Fliesen. Im alten Güterbahnhof. Die Beratung dort ist überaus kompetent, und die Fliese, die uns gefällt, kostet auf den Quadratmeter 39,50 EUR. Riesige Dinger von 1,20m auf 0,25m, aber je größer, desto schicker, wie wir finden. Man sagt uns, dass man große Vorlaufzeiten braucht für den Fliesenleger, dass er ausgebucht sei bis Ende des Jahres. Bildet ja kaum noch einer aus, es wächst ja nichts mehr nach in den Handwerksbranchen. Na ja, auf heute oder morgen käme es bei uns ja nicht an. Dann fahren wir weiter in den Ligusterweg in Dierkow (Stadtteil). Dort soll es die Firma Storange Box geben, die bundesweit EinlLagerungen macht. Auf dieser Straße gibt es die Firma aber nicht. Es gibt die Umzugsfirma "Die Drei", mit denen Annette in den 1990ern mal umgezogen ist innerhalb der Stadt. Sie geht jetzt in deren Büro und fragt nach Storange Box. Die seien noch gar nicht richtig eingezogen. Annette fragt, ob "Die Drei" auch Einlagerungen macht? Da sei deren Spezialität, sagt man ihr. Na ja, und was das denn bei ihnen koste? Annette gibt alles an, was eingelagert werden soll, vergisst aber, dass wir ja unseren Esstisch und die Eckbank behalten und mitnehmen werden beim Umzug. Und die Wandbilder gibt sie auch nicht an. Aber egal, das kann man ja noch nachreichen. Man will uns ein Angebot zukommen lassen. Der Kubikmeter kostet jedenfalls 5,90 EUR netto. Da kommen wir vielleicht auf 50 EUR pro Monat Einlagerung.



so eine Sonderfliese kostet 220 EUR, und vielleicht landet ja eine in unserem neuen Bad



so ein Fliesenboden schwebt uns vor



Ankunft auf Karls Erlebnishof

So, genug jetzt von diesen Dingen. Wir fahren jetzt nach Rövershagen, was ja nicht weit weg ist. Dort ist Karls Erlebnisdorf, und Rövershagen liegt auf der Route zum Darß. Auf der Fahrt sehen wir schon so manches Erdbeerfeld. Dort angekommen, ist ganz schön was los in den alten Scheunen. Ein unglaublicher Duft von Erdbeeren steigt uns in die Nasen. Es wird Erdbeermarmelade gekocht, es werden Waffeln gebacken und Brot und Kuchen und alles mögliche. Alles schön traditionell. Ein Glas Erdbeermarmelade für 3,75 EUR; drei Gläser für 10 EUR. Also da wissen wir, wo wir das später kaufen werden. Die Kaffeekannensammlung von mehr als 27.000 Kannen ist ulkig. Überall sieht man Kaffeekannen bis unters Dach. Es ist fast halb drei, als wir den Erdbeerhof verlassen. Wir wollen zurückkehren nach Warnemünde, biegen schon in die richtige Richtung ab, aber dann dreht Herbert doch noch um und es geht zum Darß. Es ist eine ganz schöne Fahrerei auf der Halbinsel; da wird einem bewusst, was es heißt, wenn man auf dem Darß wohnen würde. Irgendwann erreichen wir Zingst und fahren zu der Wiese/Parkplatz am Strandübergang 6. 15 EUR kostet die Nacht jetzt, plus 2,80 EUR Kurtaxe p.P. Herbert hat schon den Zwanziger in der Hand, als man uns sagt, wir sollen uns den Platz erstmal anschauen. Es seien noch ein paar Plätze frei, und wenn es uns gefällt und wir bleiben, dann sollen wir zum Bezahlen kommen. Rauf auf den Platz, aber der ist uns dann zu voll. Wir würden nur noch in der Mitte Platz finden. Nein, das gefällt uns nicht. Laut Plan sollen hier 62 Wohnmobile unterkommen. Wie die Sardinen. Nein, das lassen wir besser sein. Was wir auf der Hinfahrt übersehen hatten: Man kann auf den meisten der anderen Parkplätze nicht über Nacht stehen, es gilt Halteverbot von 22 bis 6 Uhr. Na ja, dann sollen sie uns gernhaben. Wir können in Zukunft jederzeit mit dem Audi herfahren. Jetzt verlassen wir den Darß und fahren über Markgrafenheide und die Fähre zurück nach Warnemünde. Markgrafenheide ist schön. (Da hat Annette zum erstenmal geheiratet, in 1992.) Dann noch vorbei an den alten Kapitänshäusern von Hohe Düne (sind alles Stadtteile von Rostock). Wir fahren direkt westlich und die Sonne blendet uns so, dass alle Fotos nichts werden. Die kurze Fährfahrt ist allerliebst, der Blick auf Warnemünde und zurück nach Hohe Düne. Das heutige dicke Kreuzfahrtschiff ist wie ein Klotz. Wir fragen uns, wie das gehen soll, wenn drei oder vier Pötte anliegen. So, wir kehren zurück zum Parkplatz an der Rohrmannschen Koppel. Am Freitag beginnt die Warnemünder Woche mit dem "Warneminner Ümgang". Der Platz wird jetzt auch immer voller. Es sind auch Schweden und Engländer hier in ihren Wohnmobilen. 



alles ist total gemütlich hier



hier wird Erdbeermarmelade gekocht



Kaffeekannen bis unters Dach



witzig, der Kochtopftorbogen



es geht auf den Darß


 


 



Ankunft bei Strandaufgang 6



wie die Sardinen sollen die 62 Wohnmobile hier stehen



wir könnten nur noch in der Mitte stehen



wir verlassen Zingst und den Darß



Durchfahrt durch Wustrow



Ankunft an der Fähre über die Warnow (Überfahrt 7,10 EUR)


 



Warnemünde



Herbert



ein Blick zurück auf Hohe Düne


 



ruckzuck ist man wieder an Land



vorbei geht es an der Celebrity Silhouette



unsere Tagesroute ca. 70km

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