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Montag, 02. Januar 2017



heute verlassen wir die Westalgarve und die Costa Vicentina

Heute wollen wir mal weiterziehen. Und von jetzt an wird es immer weiter gen Osten gehen. Schade, dass die Westalgarve so stark von irgendwelchen abgerissenen Typen frequentiert wird. Alle schönen Plätze sind voll von allen möglichen rumpeligen Fahrzeugen. Wir sagen also Adeus (A-dé-usch) zur Westalgarve und der Costa Vicentina und machen uns auf in Richtung Lagos. Dort fahren wir an der schicken Avenida dos Descobrimentos entlang, der Uferpromenade, die am Ribeira de Bensafrim entlangführt. Vorbei geht es auch am Stellplatz von Lagos, der jetzt deutlich voller ist als kurz vor Silvester, auf unserer Hinfahrt. Wir wollen heute zu diesem Stausee nördlich von Lagos, dem Barragem de Bravúra. Unterwegs wird es ganz schön windig. In Odiáxere (Odiáscher) biegen wir links ab zum Barragem. Wir waren ja schon einmal da am Stausee, aber heute kommt uns die Fahrt ziemlich weit vor. Am Stausee gibt es dann zuerst einen etwas größeren Parkplatz, der etwas erhöht liegt. Dort stehen zwei Wohnmobile. Deutsche. Wir fahren die paar Meter weiter zum nächsten Parkplatz, am Restaurant Hello Goodbye.



ein Blick auf Vila do Bispo



in Lagos fahren wir die schicke Avenida dos Descobrimentos entlang



es geht vorbei am Yachthafen von Lagos



hier in Odiáxere biegen wir nach links ab zum Stausee


 


 



der Stausee, der Barragem de Bravúra, kommt in Sicht

Kaum sind wir angekommen und haben die Schiebetür auf, kommt ein Deutscher mit hessischem Dialekt. Oh, schön gemütlich habt ihr es da drinnen. Er sagt, dass er ein Häuschen in Martinhal hätte und fragt, ob wir hier übernachten wollten? Ob wir keine Angst hätten? Er sagt, dass er das Restaurant noch unter dem Namen Hänsel und Gretel kenne, aber jetzt im Winter sei es ja immer geschlossen. Zum Draußensitzen ist es etwas zu ungemütlich, zu windig, aber der Blick auf den Stausee ist schön. Bald ist der Abend da. Als wir im Bett liegen, geht plötzlich ein komischer Ton los. Wie eine Alarmanlage, aber viel leiser und auch nicht auf- und absteigend im Ton. Herbert glaubt, dass es Grillen oder so sein könnten, aber würden die minutenlang ununterbrochen so tönen? Zwischendurch geht der Ton mal für wenige Sekunden aus, aber nur, um gleich wieder loszulegen. Annette glaubt, dass es vielleicht vom Restaurant her kommt, damit kein Wohnmobil hier über Nacht bleibt. Wir hatten mehrere Verbotsschilder gesehen. Zum Wegfahren haben wir keine Lust; es ist auch stockfinster hier so ohne Laternen und ohne alles. Wir stecken uns kleine Fetzen Tempotaschentücher ins Ohr, und dann hören wir das Geräusch nicht mehr - bzw. kaum noch. Dafür hören wir unsere eigenen Geräusche umso mehr. Unseren Atem oder wenn man sich mal räuspert. Na ja, alles Gute ist eben nie beisammen. So gegen 23 Uhr hört das Geräusch aber auf. Es ist eine milde Nacht, ganz ungewohnt nach diesen kalten Nächten, die wir in letzter Zeit hatten.



hier wollen wir die Nacht verbringen



der Himmel zieht immer mehr zu



unsere Tagesroute ca. 41km

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