d18.jpgd14.jpgd21.jpgd10.jpgd04.jpgd06.jpgd13.jpgd02.jpgd11.jpgd01.jpgd19.jpgd08.jpgd07.jpg

Sonntag, 29. Januar 2017



wir spazieren mal nach Vila Real de Santo António hinein

Eine milde Nacht liegt hinter uns. Und morgens lacht schon gleich die Sonne. Das Wetter wird besser als auf der Wetterkarte vorhergesagt, uns so beschließen wir, heute noch hierzubleiben. Wir schalten das Radio ein und beginnen den Tag mit einem guten Frühstück. Am späten Vormittag fährt der kleine VW-Bus ab. Es waren Spanier, die zum Angeln herkamen und den allerbesten Platz hier an der Mole hatten. Den nehmen wir jetzt ein und sind begeistert von der tollen Aussicht sowohl durch die Frontscheibe als auch aus der offenen Schiebetür. Ja ja, wir können an der offenen Tür sitzen. Mit den anderen Nachbarn, Deutschen, kommen wir auch noch ins Gespräch. Sie erzählen uns, dass es am Donnerstag, als es diesen Regen und Sturm und Gewitter gab, hier total gewaltig war. So arg, dass sie nachts die Mole verlassen und nach Santo António hineinfuhren, wo sie geschützter standen. Das hatten uns die beiden Leute aus Speyer auch erzählt, dass es in Tavira total krass war mit dem Unwetter. Da waren wir da oben in Almada d'Ouro ja noch ganz gut aufgehoben bis auf den Stromausfall.



seinen Lichtkegel hatten wir heute früh um 4 Uhr gesehen

Wir gehen dann auch nach Santo António hinein, obwohl es nicht gerade ein Katzensprung ist. Immer mal kommt ein Segelboot an uns vorbeigetuckert. In der Innenstadt von Santo António sind einige Geschäfte heute geöffnet, und wir bummeln mal durch dieses und jenes. Auf dem Praça Marquês de Pombal gefällt es uns so gut wie immer. Auf der Sonnenseite des Platzes suchen wir uns die Real Cafetaria aus und genießen den Tag. Dann laufen wir noch zum Guadiana und bis hin zum Stellplatz, wo es wimmelt von Wohnmobilen. Fast ausschließlich Franzosen. Früher waren es immer die Holländer  und Skandinavier, die man winters in der Algarve gesehen hat, und jetzt sind es Franzosen, Franzosen. Im Dutzend und noch größeren Mengen. Zurück laufen wir am Guadiana entlang. Jetzt kommt uns der Wind von vorn und es ist deutlich kälter. Daheim am Platz erfreuen wir uns an der wunderbaren Aussicht. Unsere Nachbarn fahren jetzt mit den Fahrrad in den Ort, aber das wäre uns jetzt zu spät. Bis die mal zurück sind, ist es richtig kalt. Der Abend wird wieder spektakulär.



das ist so typisch portugiesisch



in den Straßen von Santo António - im Hintergrund das ehemalige Badehaus



auf dem Praça Marquês de Pombal, dem Hauptplatz der Stadt



man findet uns bei einem Galão und einem Café Americano


 



noch ein Blick auf den Praça Marquês de Pombal



wir bummeln an der Marina entlang



am Rio Guadiana dümpeln die Schiffe



da hinten stehen die Wohnmobile in mehreren Reihen auf dem Stellplatz


 


 



man kommt mit fünf Angeln, weil die Ausbeute dann größer ist

back       |      next